Starkes Erbrechen und die Ursache

    • Starkes Erbrechen und die Ursache

      Hallo,
      unser Cuckoo (15 Jahre alt) ist nun schon mehr als 6 Wochen sehr krank. Für uns plötzlich hatte er starkes Erbrechen bekommen. Die angeblich vogelkundige Tierärztin in unserer Stadt, machte einen Kropfabstrich und lies den im Laborr untersuchen.

      Inzwischen hatte er eine Woche täglich ein Stärkungsmittel erhalten, bis die Laborergebinsse vom Kropfabstrich eingetroffen waren. Da das Ergebnis ein Bakterienbefall war, bekam er Antibiotikum. Eigentlich eine Woche lang.

      Das Antibiotikum half nicht. Es ging ihm an einem Tag besser am nächsten wieder schelchter. Da er sonst aber vom Kreislauf her "fit" war, bekam er das Antibiotikum noch eine weitere Woche. Immernoch brachte es nichts.

      3 Wochen und es ging ihm immernoch unverändert schlecht. Dann entschlossen wir uns mit ihm in die Tiermedizinische Hochschule nach Hannover zu fahren. Und das, weil ich am Sonntag zuvor einen Bericht in der Papageienumschau vom Chefarzt der TiHo Hannover las, der ein Krankheitsbild beschrieb, dass 100%ig auf unseren Vogel zutraf. Bezoare. Das sind Baumwoll- und Sisal Fäden, die Vögel aufnehmen, wenn sie an ihren Kletterseilen knabbern. Das verzottelt sich im Kropf und macht solche Beschwerden. Das hätte man ganz gut operieren können.

      Dort in der Vogelklinik hatte man nach der ausführllichen Anamnese ein Röntgenbild gemacht um Bezoare zu bestätigen.

      Als wir wieder in das Behandlungszimmer kamen, war auf dem Monitor das Röntgenbild eines sehr gesunden Vogels zu sehen. Die Tierärztin sagte, sie zeigt uns zunächst ein Bild eines gesunden Vogels. Da wusste ich, dass es ganz schlimm kommen würde und es kein Bezoar wäre.

      Und dann blendete sie Cuckoos Röntgenbild ein. Da wäre ich fast zusammen gesackt.

      Man sah sofort, dass der Muskelmagen randvoll mit Steinchen war und dieser dadurch erheblich vergößert. Etwa 3x so groß wie normal. Und der Drüsenmagen war auch schon erweitert und hatte ein paar Steinchen enthalten.

      Außerdem waren die Niere und die Leber vergrößert zu sehen, wobei die Leber etwas aufgeschwämmt aussah.

      Die fachärztliche Vermutng war, dass er gemerkt hat, dass wegen Leber und / oder Niere die Verdauung nicht ok war und er deshalb vermehrt Steinchen zur Verdauung aufgenommen hat. Mehr und immer mehr, weil es ihm nicht so gut ging.

      Wir stimmten also zu, dass Cuckoo stationär dort bleiben sollte um genauer untersucht zu werden. Wir hatten ja sowieso mit der Operation des Kropfes gerechnet. Blutwerte wegen Leber und Nieren, nochmaliger Kropfabstrich. Mehrere Röntgenbilder mit Kontrastmittel um fest zu stellen ob die Futterpassage durch den Verdauungstrackt noch funktioniert.
      Obwohl er ja längst verhunger wäre, wenn er nichts verdauen würde.
      Aber er sollte auch ein Abführmittel erhalten, dass wenigstens ein paar der Steinchen ausscheiden sollte.

      Unser Spatz blieb also eine Woche stationär in der Klinik.

      Gott. Der Ärmste muss gedacht haben, wie lassen ihn einsam zurück und kommen nie wieder ;(
      Ich rief jeden Tag an, um mich nach ihm zu erkundigen. Besuche sind ausdrückich nicht gewünscht, damit das Tier nicht jeden Tag dem Trennungsschmerz ausgesetzt wird.

      Als wir ihn eine Woche später abgeholt haben, hat der Chefarzt uns empfangen. Cuckoo in dem kleinen Käfig auf dem Behandlungstisch hat sich so doll gefreut, als er meine Stimme hörte und erstrecht, als er uns sehen konnte. Das hat mich mitten ins Herz getroffen! <3 Mein süßer Liebling.

      Das Ergebnis der Untersuchungen war, das man nichts wirklich für unseren Vogel tun kann.
      Leber- und Nierenwerte sind ziemlich schlecht, Hämoglobin und die anderen Werte aber sehr gut bis gut und auch keine Blei- oder Zinkvergiftung. Die letzteren hätten die Organschäden erklären können. So aber hat man keine Anhaltspunkte woher das Desaster kommt.

      So lange es ihm gut geht, soll er nun leicht Verdauliches bekommen und Calci-Lux sowie Alamin im Wechsel Tag um Tag.
      Die Ernährung umzustellen entpuppt sich als extrem problematisch. Am besten, so sagte der Tierazt, wären Pellets. Die sind leicht verdaulich, sehr lecker und enthalten alles an Nährstoffen. Natürlich darf nun kein Vogelsand oder Grit mehrfür unsere Vögel erreichbar sein.
      Aber unsere Vögell kennen keine Pellets, mögen kein gekochtes oder gedünstetes Gemüse und auch nicht gern Obst.

      Also verweigern sie konsequent Nudeln, Kartoffeln, Reis und Babybrei. Auch nehmen sie die verdammten Pellets nicht. Alle 4 Sorten nicht.
      Ich quelle und keime nun jeden Tag Futter, koche Kochfutter und friere es portioniert ein....

      Denn immer wenn Cuckoo Hirse oder andere Körner frisst, muss er sich heftig übergeben. Es geht nur sehr wenig durch den Darm nach draußen. :angst:


      Aber ich kann doch nicht beide Vögel verhungern lassen, weil ich rigoros das Vogelfuttre auf Pellets umstelle.

      Seit 2 Wochen ist er wieder Zuhause und es geht auf und ab. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

      Er spielt, singt seiner Liebsten ein Liedchen, klettert, knabbert und schläft natürlich viel. Wir bringen es nicht überes Herz, ihn euthanasieren zu lassen, so lange sein Leben noch eine gewisse Qualität zu haben scheint.

      Aber ich verbringe jede freie Minute mit Vogelfutterzubereitung und mit ihm (natürlich mit Beiden) zu spielen.
      Fahre sogar später zur Arbeit, damit ich morgens Alles in Ruhe geben kann.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:

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    • Oje, das klingt alles ganz furchtbar und sehr frustrierend. Leider kennen viele von uns solche tierärztlichen Fehldiagnosen und lange Wege..., ohne, dass dem Tier am Ende geholfen wurde oder werden konnte. Einzig profitieren immer die Tierärzte, so oder so, traurig, aber wahr. Ich spreche da leider auch aus eigener Erfahrung.

      Das einzige, was mir spontan einfällt: Kannst du ihm mal hartgekochtes Hühnerei, mindestens 8 Minuten gekocht und am besten Bio, anbieten? Das ist richtiges Kraftfutter, relativ leicht verdaulich und wird normalerweilse auch gerne angenommen. Die meisten Nymphen fressen nur das Eiweiss, manche aber auch das Eigelb. Ich drücke alle Daumen, dass es dem kleinen Cuckoo doch bald wieder besser gehen wird!
      Viele Grüße
      Christy
    • Oh je, ich hatte Cuckoos Krankengeschichte schon in dem andren Forum gelesen.
      Je, nachdem , wie schlimm es die Niere erwischt hat, könnte das mit dem Ei auch schon zu heftig für sie sein, zumal er für die Leber bereits Alamin bekomm, richtig?
      Jedes zuviel an Eiweiß belastet die Niere ja noch mehr. Das könnte dann einfach zuviel Eiweiß zu verarbeiten für sie sein.
      In manchen Büchern wird ja sogar schon von der Gabe von leberunterstützenden Aminosäuren wie Alamin abgeraten, wenn die Niere zugleich betroffen ist. .

      Welche Pelletsorten habt Ihr denn jetzt im Angebot?
      Ich weiß noch nicht ganz lange, dass es von Roudybush spezielle Pellets für Leberkranke gibt, da braucht man wohl eine ärztliche Bescheinigung für. Dazu müsste Dir Özen Blankheim von Knutis Shop noch etwas sagen können, die andren Pelletsproben hast Du dort bestellt?
      Dann gibts noch eine Pelletsorte , deren Hersteller sich Hari nennt, (nein, nicht die Harrisons)die ich bislang nicht kannte
      hast Du schon mal versucht, die Pellets etwas vermahlen unters Quellfutter geben, dass sie sich an den Geschmack gewöhnen. ? (meine futtern ja leider praktisch gar nichts feuchtes...) So quasi paniert?
      Oder nehmen sie es dann gar nicht mehr?

      Den Link zum Thema Leberunterstützug hast Du dort ja bereits bekommen, da kann ich Dir nicht ganz viel Neues erzählen, was ich mit meinem nur leicht Leberkranken mache, steht dort auch bereits drin.
      Ich geh gleich wieder zur Apotheke, die Silymarinkapseln mit dem Pulver drin holen.
      Liebäugele aber schon länger mit den alkoholfreien Tropfen, über die viel Gutes berichte wird, die bekommt man aber nur übers Netz.

      Bekommt Ihr denn irgendetwas für die Niere ärztlicherseits? Wenn die Blutwerte für die Niere schon schlecht sind, geht es der ja schon gar nicht mehr gut....
      Bei der leichten Nierenschwellung , (auf dem Röntgen zu sehen gewesen)die meine eine Henne sehr lange hatte, mit immer mal wieder starker Polyurie , meinte Dr. Legler, das würde sich vermutlich noch nicht in der Blutuntersuchung widerspiegeln, erst wenn ihre Funktionsfähigkeit unter 30% gehen würde,..........

      Kannst du mit Homöopathie etwas anfangen? Ich hatte hier zwei auch gleichzeitig leberunterstützende Nierenhomöopathika im Einsatz, wenn es mit der Polyurie zu arg wurde.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in fassungsloser Trauer um Minim ;(
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      Saint-Exupéry

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    • karine schrieb:

      In manchen Büchern wird ja sogar schon von der Gabe von leberunterstützenden Aminosäuren wie Alamin abgeraten, wenn die Niere zugleich betroffen ist.
      ich muss mir wohl dringend mal Literatur anschaffen.

      karine schrieb:

      Welche Pelletsorten habt Ihr denn jetzt im Angebot?
      Dr. Harrisons High Potency fine, Rodybusch Mainentrance, Kaytee Exact und B14 von Nutribird

      karine schrieb:

      Bekommt Ihr denn irgendetwas für die Niere ärztlicherseits?
      Nein. Nur eben Alamin und Calci-Lux hat Dr. Legler uns mitgegeben. Cuckoo soll nach Möglichkeit leicht verdauliches bekommen. Hirse oder Pellets.
      Man kann leider nicht mehr für ihn tun, waren seine Worte.

      karine schrieb:

      die Silymarinkapseln mit dem Pulver drin
      Habe ich heute das erste Mal gegeben.

      Natürlich kann ich mit Homöopatie etwas anfangen, allerdings kenne ich mich zu wenig damit aus um an meinem Süßen auf Verdacht auszuprobieren.
      Im Vordergrund steht, dass die Zeit, die ihm noch bleibt so beschwerdearm wie möglich zu gestalten ist.
      Schmerzen scheint er keine zu haben, denn wenn er ruht, knartscht er auch heftig mit dem Schnabel. Aber erbrechen muss er leider immernoch fast täglich. Oft dann auch ziemlich heftig.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:
    • Was ich meinem leicht Leberkranken noch gebe, sind Weizenkeime.
      (das hat nichts mit Keimfutter zu tun, sondern ist der Keimling innerhalb des Korns)
      Die sind dadurch leberunterstützend, dass sie sehr cholinreich sind, das verbessert den Fettstoffwechsel.
      Recht gehaltvoll sind sie auch, was hier nicht immer so gewollt ist, es bei Cuckoo aber sein könnte.
      Und sie nehmen sie hier sehr gerne , obwohl es sonst ziemliche Mäkels sind (an Pellets konnte ich von den aktuellen noch keinen gewöhnen.)
      dennree.de/dennree-produkte/ue…getreide/weizenkeime.html

      Zur Verdauungsunterstützung könnte man es noch mit ein wenig Papaya versuchen, die natürliche Enzyme enthält. Bei Küken mit schlechter Verdauung wird sie deshalb oft püriert ins Aufzuchtsfutter getan.

      An Homöopathie für die Niere wären 2 Sachen zu nennen.
      Eins war mir in der Tiho-Vogelklinik selber empfohlen worden , als damals Frau Dr. Kothe noch da war, (ich hatte damals eine Henne auch mit Leber- und Nierenschaden gleichzeitig)- es heißt renes viscum und ist, meine ich, von Plantavet.
      Ich hab es damals dann über meinen Allgemeintierarzt bestellen lassen. Das sind kleine Ampullen eigentlich zur Injektion, deren Inhalt man übers Trinkwasser geben kann.
      Zur Wirkung kann ich selber nichts sagen, da ich damals noch nicht wusste, dass Homöopathika nicht mit Metall in Berührung kommen dürfen - und ich habs in Edelstahlnäpfen angeboten. Es hat hier allein schon deshalb also nichts gebracht.
      Andre (Papageienhalter)berichten von positiver Wirkung

      Meiner jetzigen Nierenkandidatin habe ich, immer wenn sie stärkere Beschwerden hatte (starke Polyurie,zusammengekniffene Augen ), Solidago D4 (Goldrute) und Berberis D4 (Berberitze) als Globuli ins Trinkwasser getan (jetzt in Kunststoffnäpfen) und hatte da eine sehr gute Wirkung.
      Bei homöopathischen Konstitutionsmitteln würde ich immer zu einer Tierheilpraktikerin raten, da bekommt man selber schwerlich das Richtige heraus.
      Dies beides sind aber recht niedrig potenzierte und direkt auf die Niere zielende Mittel aus der Pflanzenheilkunde , die von Sonnenschmid/Wagner (Tierheilpraktikerinnen, die viel im Vogelbereich veröffentlicht haben) auch schon mal als homöopathische Frühjahrskur angeraten werden. (auch in Kombination mit Carduus marianus D4 und Flor de piedra D4 , die beiden für die Leber. In dem Fall im täglichen Wechsel eins der Mittel, das ganze über drei Wochen lang) Also etwas, was keinen Schaden anrichten kann(ausser bei einer Pilzerkrankung durch den Zucker), was man sonst nicht bei allen Homöopathika sagen sollte.

      War eigentlich eine Probe (Blut und Abstrich)zur Untersuchung auf den Bornavirus eingesandt worden ?
      Vieles, was in dem ausführlicheren Bericht zur Sprache kam, könnte dazu passen. (wäre natürlich zusätzlich zu Leber und Niere nochmal eins obendrauf)
      Oder wurde darauf verzichtet, weil es wenig wirkliche Behandlungsmöglichkeiten gibt ?
      (bei manchen Betroffenen hilft ein Entzündungshemmer wie das Schmerzmittel Celebrex, , aber nicht bei allen, es gibt nochmal Nahrungsergänzungen zur Immununterstützung (Gladiator plus oder Immun-o-Flash). Und auch hier wird versucht, auf Pellets umzusteigen)

      Gegen das Erbrechen könnten laut Sonnenschmid/Wagner Nux vomica D6 Globuli hilfreich sein.
      Auch Ingwertee kannst Du ihm versuchsweise anbieten.(Ingwer darf man sogar pur füttern)
      Falls es denn mit zusätzlicher Übelkeit zu tun hat/hätte.

      Wenn es"nur" Folge der Verdauungs- und Passagestörungen ist, dann hilft tatsächlich nur gegens Erbrechen, nur solche Sachen zu füttern, die leicht verdaut werden und Mägen und Darm gut passieren können.

      Denni schrieb:

      Denn immer wenn Cuckoo Hirse oder andere Körner frisst, muss er sich heftig übergeben.
      Das ist leider grad bei Sachen, wo der Drüsenmagen mit betroffen ist (v.a. Borna und Megas, aber auch andres) ein großes Problem weil Hirse und andre harte Körner dann auch an der Drüsenmagenwand anschoppen und fas schon ähnliche Probleme bringen wie der Grit.
      die hirsefreie futtermischung hast du sicher schon?
      Schön weich ist ,u.A., Hafer, da schaben siesich das weiche innere aus den Körnern heraus, Hafermehl sozusagen.
      aber es wärtoll, wen Du es schaffen würdest , ihn an die Pellets zu gewöhnen. Die wären in demFl das allerbeste.
      Mhm,schmackhaft..... naja - ich finde, zumindest die Harrissons schmecken nach Pappe. Aber die einzige , die ich dran als Zusatzfutter für den Fall der Fälle gewöhnen konnte, (bei ihr funktonierte es über das Anbieten in einemExtranapf) schien sie dann auch nicht unlecker zu finden.

      Diese Pelletsorte gibt es auch noch: hari-futter.de/Produkte/Tropican/

      (zur Umstellung schreiben sie das hier: hari-futter.de/Fuersorge/Umstellung-auf-Pellets/ )
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    • Danke Karine, das ist alles sehr hilfreich.

      karine schrieb:

      Recht gehaltvoll sind sie auch, was hier nicht immer so gewollt ist, es bei Cuckoo aber sein könnte.
      Das darf er auf jeden Fall. Durch diese ganze Krankheit ist er eh zu dünn inzwischen.

      karine schrieb:

      es heißt renes viscum und ist, meine ich, von Plantavet.
      Ich hab es damals dann über meinen Allgemeintierarzt bestellen lassen. Das sind kleine Ampullen eigentlich zur Injektion, deren Inhalt man übers Trinkwasser geben kann.
      Ich habe eine Freundin, die ist Apothekerin. Sicherlich kann sie mir das auch besorgen.
      sie ist sogar auf Homöopathie spezialisiert, fällt mir gerade ein. Vielleicht wird es mal wieder Zeit mit ihre einen Kaffee zu trinken.

      karine schrieb:

      War eigentlich eine Probe (Blut und Abstrich)zur Untersuchung auf den Bornavirus eingesandt worden ?
      Ja sogar zwei mal. Erst unsere Tierärztin hier in Braunschweig, dann in der TiHo Hannover. Beide male negativ, Gott sei Dank.

      karine schrieb:

      Gegen das Erbrechen könnten laut Sonnenschmid/Wagner Nux vomica D6 Globuli hilfreich sein
      Das habe ich vielleicht als Gluboli noch da. Mal schauen ob es noch haltbar ist.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:
    • Denni schrieb:

      Ja sogar zwei mal. Erst unsere Tierärztin hier in Braunschweig, dann in der TiHo Hannover. Beide male negativ, Gott sei Dank
      Oh, puh, das ist ja schonmal gut, dass das nicht noch zusätzlich zu den andren Sachen da ist.

      Denni schrieb:

      Das darf er auf jeden Fall
      Ich hab jetzt eben extra nochmal ausprobiert, wie fest/hart die sind (Weizen oder Weizengrieß ist ja erstmal hart), und dazu etwas Wasser dran getan. Sie sind so schon eher wie Flocken, und sie quellen schnell auf und werden ganz weich. Müsste unter diesem Aspekt also auch gehen.

      Ich drück ganz fest die Daumen, dass es noch eine Besserung gibt und er wieder an Gewicht zulegen kann. allein, dass er den Aufenthalt dort und die ganzen Untersuchungen so durchgestanden hat, zeigt ja, dass er noch Kraft und Lebenswillen hat. Ich hatte eine Henne da mit sehr ähnlichen Untersuchungen, auch leber- und nierenkrank und Kropfbeschwerden, sie hat es nicht durchgestanden. Allein das Kontraströntgen ist schon für einen gesunden Vogel anstrengend.

      Wenn er doch die Sache mit den Pellets kapieren würde; dann wäre sicher schon viel gewonnen. Aber es ist wirklich schwierig, sie Nymphen nahezubringen.
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    • karine schrieb:

      Wenn er doch die Sache mit den Pellets kapieren würde; dann wäre sicher schon viel gewonnen. Aber es ist wirklich schwierig, sie Nymphen nahezubringen.
      Da sagst Du was.

      Gestern dachte ich, er geht uns ein. Aber er hat sich berappelt. Wahnsinn, wie zäh er ist.

      Heute habe ich nur Pellets angeboten. Gleich nach dem Aufstehen. Jetzt machen wir die Voli sauber und danach gibt es wieder gemischt, Pellets mit Futter.
      Aber diese Stunde jetzt muss er (und natürlich auch unsere Darleen) Pellets nehmen oder hungern.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:
    • Danke Dir, Marion.

      Die Pellets wurden wieder nicht angerührt. :popcorn: Dabei sollen pellets so lecker sein...
      Heute hat Cuckoo nur morgens zwei mal stark erbrochen, nachdem er sich doch ein bisschen Hirse stibitz hatte. Ich erlaube das dann aber auch, weil er ja irgendwas essen muss. Auch wenn zwei Drittel wieder oben raus kommen. Etwas bekommt er ja doch durch den Darm.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:
    • ach Menno

      Hatte das Abführmittel, das er bekommen hat, als er stationär war, denn ein bißchen was von dem Grit nach draussen gebracht?
      Wenn das immer noch so prall voll ist, ist ja dann selbst für Weiches du Breiiges schlicht der Platz begrenzt.
      Eigentlich müsste es irgendwann ja (zumindest mit weicher Kost) besser werden, wenn die Steinchen sich abnutzen und ausgeschieden werden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • @Denni, eigentlich wollte ich, bevor ich was dazu schreibe, erst bei meinen noch etwas ausprobieren, wenn die Tage die neuen Pellets ankommen (hatte hier bislang immer Harrisons angeboten, die sind grad alle, jetzt wollte ichs mit Roudybush mal versuchen. )

      Aber bei Cuckoo zählt ja jeder Tag, deshalb erzähle ich mal, was ich bei meinen vorhabe, um ihnen die Pellets vielleicht doch schmackhaft zu machen.

      Ich habe in früheren Zeiten mal vereinzelt diese Knabberstangen gegeben, und selbst die recht natürlichen mit Grassamen und ich glaube Spinat waren recht beliebt - ich denke, das Abknabbern selber spielte dabei auch eine große Rolle.

      Jetzt hab ich überlegt, die Holzstäbchen dieser Sticks mit irgendwas zu bestreichen, womit ich dann die Pellets dranpappen kann ,das dann auf der Heizung trocknen zu lassen, und ihnen das anzubieten.

      Bei mir werden das "Rote Vogelmineralien "sein , ein Mineralpulver von birdsandmore eigentlich so zur freien Aufnahme (birdsandmore.de/shop/index.php….php&art=016001&ID=&ID_2= ) aber man kann das auch zu einem Brei anrühren , der als "Spachtelmasse" taugt und später fest wird. (aber so, dass er sich auch wieder zerbröseln oder anweichen lässt). Ich bessere damit die Nagestellen an den Wänden aus, und meine mögen das gerne, Motte konnte ich durch bespachteln sogar ihren Kalkstein damit schmackhaft machen.

      Man könnte da aber auch alles mögliche andre nehmen, worin man sie drin festdrücken kann und was schnell fest wird, , Heilerde (die zur innerlichen Anwendung), Mehlpampe, man könnte sogar ein Rezept für Papageienkekse nehmen, damit die Stäbchen nicht zu dick bestreichen, die Pellets draufdrücken und das in den Backofen tun. Hauptsache, es wird kein Bestandteil durchs Backen so hart, dass er womöglich selber Beschwerden macht - es muss sich halt alles wieder auflösen oder zerkrümeln lassen, das muss man austesten. .
      (in dem Fall des Backens wären die Vitamine der Pellets flöten, aber es geht ja erstmal ums Gewöhnen.)

      Meine Überlegung daran ist die, dass es für sie attraktiver sein könnte, die Pellets an so einem Nagestick angeboten zu bekommen, als einfach im Napf..... und dass sie durch das da dran Herumknabbern auf den Geschmack kommen könnten.

      Ob das funktionieren kann, weiß ich noch nicht, es ist einfach erst einmal eine Idee.
      Ich werde das die nächste Woche selber mal austesten (ich seh bei meinen schon, dass sie die Pellets abmachen, um ans Mineralzeug zu kommen......) , aber weils eben noch ein paar Tage bis zu den "Testergebnissen" dauern wird, wollte ich Dir von der Idee schonmal berichten.
      Du kennst Deinen Cuckoo am besten, um zu beurteilen, ob sowas bei ihm vielleicht die Attraktivität der Pellets erhöhen könnte.
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    • Liebe Karine,
      leider lese ich das erst jetzt.

      karine schrieb:

      Jetzt hab ich überlegt, die Holzstäbchen dieser Sticks mit irgendwas zu bestreichen, womit ich dann die Pellets dranpappen kann ,das dann auf der Heizung trocknen zu lassen, und ihnen das anzubieten.

      karine schrieb:

      Meine Überlegung daran ist die, dass es für sie attraktiver sein könnte, die Pellets an so einem Nagestick angeboten zu bekommen, als einfach im Napf..... und dass sie durch das da dran Herumknabbern auf den Geschmack kommen könnten

      Keine Schlechte Idee.
      Ich kann mir vorstellen, als Kleber Weizen- oder Dinkelmehl mit Ei und etwas Honig.
      (Rezepf Vogelkekse) zu nehmen. Das klebt wie verrückt. Und dann bei 100 Grad backen. 15-10 Minuten vielleicht.
      Ob die Pellets die Hitze abkönnen? Keine Ahnung.

      karine schrieb:

      (hatte hier bislang immer Harrisons angeboten, die sind grad alle, jetzt wollte ichs mit Roudybush mal versuchen.
      Soll ich Dir ein paar Roudybush Pellets zum probieren zuschicken? Meine futtern die sowieso nicht. Ein Tässchen voll kann ich da schon entbehren.
      es grüßt Euch Denni
      mit Cuckoo :nymph4: und Darleen :nymph1:
    • Danke Dir, meine ersten Roudybush pellets sind gerade vorhin gekommen.
      .
      Mit dem Backen, da müsstest Du halt selbst ausprobieren, ob irgendetwas davon so fest wird, dass es dann nicht mehr zu Pelletsbrei aufweicht . Denn weich genug bzw. aufweichbar muss es ja noch bleiben. Das ist eigentlich fast das einzige wichtige daran.
      Wenn die Pellets durchs Backen so hart wie die Hirsekörner würden, wäre es natürlich nutzlos.

      (Das kann ich hier leider nicht ausprobieren, denn mein Backofen ist hier wegen der Vögel nicht benutzbar. Ich werds bei meinen mit diesem Mineralzeug und Heilerde probieren, auch wenn das weniger gut klebt. Es ist bei meinen ja nicht dringlich, sondern einfach ein Versuch, sie dran zu gewöhnen, bevor es brennt.
      Und eine Art Versuchsreihe auch für die , die nichts Zuckerhaltiges dürfen, wie z.B. Mega-Patienten. )

      Die auf die Pellets aufgebrachten Vitamine wird das Backen wohl töten, aber die bekommt er ja ohnehin extra. Und es geht ja erstmal ums Gewöhnen, .........
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
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