Nymphies fressen nichts :(

    • Nymphies fressen nichts :(

      Hallo ihr lieben!
      Mein Lebensgefährte und ich haben seit gestern morgen ein Nymphensittich Pärchen. (11 Monate und 1.5 Jahre alt) Die zwei sind sehr neugierig und fast garnicht scheu, außer man kommt ihnen zu nahe. Dann faucht das Männchen einmal kurz und schon ist wieder alles gut. Weil sie nicht so scheu sind haben wir uns gestern dazu entschieden einen Freiflug zu gestatten. Das war leider ein Fehler wie sich am Abend herausgestellt hat. :jammer: Die Nymphies finden es toll alles zu erkunden und haben auch schon einen Lieblingsplatz im Wohnzimmer, nur in den Käfig trauen sie sich jetzt nicht mehr. Wir wollten sie auf keinen Fall bedrängen und in den Käfig zwingen, aus dem Grund haben wir es am Abend mit frischem Futter (Nymphensittich körnermischung+frische Petersilie) und Wasser versucht. Auch ein bisschen Grünzeug, Hirse und Karotte sind im Käfig doch die kleinen wollen einfach nicht wieder rein. :ka2: Weil wir die 2 nicht die ganze Nacht unbeaufsichtigt lassen wollten haben wir die Nacht im Wohnzimmer geschlafen aber das kann unmöglich so weiter gehen, ich habe auch Angst das sie hungern… wir haben das Futter mittlerweile auf den Käfig drauf gestellt, da trauen sie sich mit ganz viel Mut drauf, das Männchen fliegt aber direkt wieder weg. 8| wie kann ich die kleinen zum essen und zum trinken animieren? Ich bin ein wenig überfordert. :nymph3: :keks:
      :nymph3: :nymph3: :held:
    • Das ist doch ein kleiner Erfolg! Auch meine Nymphen wollen manchmal partout nicht rein. Viele Nymphen haben Angst vor Händen, so dass ich meine ängstlichen an ein Stöckchen gewöhnt habe. D.h. ich halte ihnen das Stöckchen vor den Bauch, anfangs auch mal direkt berühren am Bauch und dann verstehen sie meist, dass sie auf das Stöckchen steigen sollen und dann kannst Du sie mit dem Stöckchen reinsetzen. Das kann am Anfang schon mal länger dauern, bis sie verstehen. Einer meiner Spätze mag auch nicht auf den Stock. Ihn "dirigiere" ich dann mit dem Stock rein, d.h. mit dem Stock "verfolge" ich ihn ein bisschen bis er in Richtung Tür klettert. Da diese dann schon meist zu sein - er ist immer der Letzte - mache ich sie auf und er klettert in den Eingang. Dann dreht er sich meist um und ich schließe die Tür langsam, so dass er dann an der Innenseite der Tür hochklettert und ich die Tür schließen kann.

      Ich hoffe, das hilft. Und es ist richtig, nur Futter im Haus zu präsentieren. Wenn sie merken, dass sie jeden Tag wieder raus dürfen oder die Türen sogar viele Stunden offen sind, so gehen sie rein und raus, wie sie mögen und Hunger haben. Das klappt bei uns prima, so dass sie ihre Voliere nicht als "Gefängnis" sondern als "Kinderzimmer" mit Essen anschauen.

      Viel Spaß mit den Rackern!
      Grüße von Sylvie & Nymphiebande
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      Loulou :engel: (01.01.2012) & Momo :engel: (15.12.2012) & Nele :engel: (26.04.2014) & Jipsi :engel: (03.12.2015)
    • Hallo und herzlich willkommen hier.

      Sylvie hat das wichtigste ja schon gesagt. Meine Motte mochte die ersten 2 Tage auch nichts essen, es ist ja eine enorme Umgewöhnung.
      Das wird sich schnell ändern.
      Und wenn sie erstmal wissen, dass das Futter daheim ist , werden sie recht zuverlässig auch dort hineingehen.
      Wichtig ist dass Käfig oder Voli nicht zu niedrig steht (Sie sollten einen Platz drin haben wo sie über Deiner Augenhöhe sitzen können, so fühlen sie sich als Fluchttiere am sichersten), und dass sie gut hinein kommen (Anflugklappe oder wenigstens Anflugstange.)

      Wir freuen uns schon darauf, dass Du uns die Beiden vorstellst - und sicher kommen noch mehr Fragen..........
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in fassungsloser Trauer um Minim ;(
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      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry
    • Danke für die vielen Tipps!
      Das mit dem Stock werden wir sicher heute Abend versuchen. Das Männchen hat leider immer noch nicht gefuttert, dafür weiß das Weibchen wo die 2 Futternäpfe stehen. Er wird sich das bestimmt noch abgucken. Den Käfig haben wir vorerst auf einen Wäschekorb auf den Tisch gestellt, an der Öffnung des Käfigs hängt eine Leiter auf der man super hoch hopsen könnte… wenn man sich trauen würde. :] Wir haben vor eine Ecke unseres Raumes in einen Riesen Käfig zu verwandeln. Natürlich nur zum schlafen und fressen. Bis dahin muss der kleinere Käfig reichen. Wir haben die zwei jetzt ein wenig allein gelassen damit sie ihren Käfig in Ruhe beobachten können. Ich glaube die Geduld wird unsere beste Methode.

      Sobald der neue Käfig steht und die kleinen Namen haben werden wir sie euch sicherlich vorstellen. :thumbup: :foto: :nymph3: :nymph3:
      :nymph3: :nymph3: :held:
    • Wie siehts aus? Hat der Hahn mittlerweile gefressen?
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      Saint-Exupéry
    • Guten Morgen,
      Ja Hektor (der Hahn) hat mittlerweile auch gefressen, darauf hin habe ich beide Näpfe in den Käfig gestellt. Stormi (die Henne) hat sich dann am Nachmittag in den Käfig getraut und im Käfig gefressen. :love: Geschlafen haben sie aber leider immer noch auf dem Käfig… und getrunken haben sie auch noch nicht, wir haben nun einen Wassernapf auf den Käfig gestellt, in der Ecke wo sie immer schlafen. Gestern ist mir bei stormi ein eher unerklärliches Verhalten aufgefallen, ich konnte dazu leider nichts finden. Sie sitzt auf einem Seil und piept ganz laut und auf einmal fliegt sie tief in meine Richtung und dreht eine Runde. Sie visiert mich aber immer an dabei. Ist das vielleicht ein Angriff ? Das kann ich mir nicht vorstellen… andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen das sie „meine Nähe sucht“. Vielleicht kennt ihr das Verhalten? ?( Das mit dem Stock hat leider auch nicht geklappt. Die beiden gucken interessiert, verlieren dann das Interesse oder fliegen weg. Hektor faucht aber nicht mehr wenn man ihm näher kommt. Stormi tappelt ein bisschen hin und her und traut sich dann irgendwann ein wenig näher zu kommen wenn man sie nicht beachtet. Mal sehen was der Tag noch so bringt. :) Bilder folgen natürlich bald. :foto:
      :nymph3: :nymph3: :held:
    • Dann drücke ich die Daumen, dass sie sich beide bald an die Näpfe im Käfig trauen.
      Trinken tun sie sehr wenig, wenn Du sie nicht ganz ununterbrochen beobachtet hast, kann es auch sein, dass Du es nicht mitbekommen hast.

      Nein, das Verhalten der Henne kann ich Dir aus der Entfernung auch nicht genauer erklären.
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      Saint-Exupéry
    • Das Verhalten deiner Henne erinnert mich an meine ersten Tage mit Joschi. Sie kam damals auch direkt auf mich zugeflogen. Erst hielt ich es für ein Versehen, dann wurde mir bewusst, dass sie mit Absicht meine Nähe sucht. Joschi geht bis heute nicht auf die Hand (5,5 Jahre später), doch kommt sie auf meinen Kopf und mittlerweile auch auf die Schulter. Vom Kopf kann ich sie runterheben, indem sie auf meinen Unterarm steigt und dann schnell in Richtung Schulter läuft. Dort darf ich sie dann busseln und im Nackengefieder mit der Nase wuscheln. Hände mag sie einfach nicht. Vielleicht ist Stormie auch auch so neugierig auf Dich!

      Das mit dem Stöckchen musst ihr regelmäßig wiederholen. Dann klappt es bestimmt bald.
      Grüße von Sylvie & Nymphiebande
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    • Heute läuft es wunderbar!
      Die beiden haben recht schnell das Wasser gefunden und getrunken. Auf einmal sind sie auf den Tisch gehopst. 8o Habe mich mal langsam mit einer Hirse ran gewagt und sie haben tatsächlich aus meiner Hand gefressen! Habe es dann langsam mit dem Stock versucht, doch dem Stock gegenüber sind sie noch skeptisch. :huh: Jetzt sitzt hektor im Käfig und ist am futtern, stormi sitzt daneben. Bis jetzt war der Tag ein Erfolg und die beiden scheinen immer mehr aufzutauen. :thumbsup: Vielleicht landet stormi ja bald auf meinem Kopf.. :nymph3:
      :nymph3: :nymph3: :held:
    • Ach, das klingt doch schon viel besser.
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    • Hallo Zusammen,

      ich wollte euch allen mal ein Update über die 2 Racker geben (sie gehören Vitamina und mir).
      Sie sind mittlerweile schon dabei den Boden zu erkunden Fliegen fröhlich herum :nymphi:
      Als ich heute nach Hause kam, hatte ich Hirse in der Hand und Stormi(Henne) kam direkt auf meinen Arm geflogen und sogar die Hand :D .
      Hektor (der Hahn) ist noch was unsicher was Hände angeht, aber so langsam traut er sich auch.
      Außerdem kamen die Zwei auf einen Stock der von uns gehalten wurde sogar ohne Lockmittel drauf!
      Hätte nicht gedacht, dass sie sich so viel trauen nach 6 Tagen bei uns. Bin mal gespannt was die Zukunft noch mit sich bringt :flug:
    • Das klingt wirklich sehr mutig.
      Dem Alter nach klingen sie nach "Second-hand-Vögeln"- waren sie Menschen schon gewöhnt?
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      Saint-Exupéry
    • Die beiden wurden in einer Außenvoli mit 28 anderen nymphies und 30 wellis gehalten. Sie waren die letzten zwei von dem Schwarm. Mehr wissen wir leider nicht über die süßen. Ich gehe aber davon aus das es eher selten Menschenkontakt gab da der Züchter sagte sie wären nicht zahm und schon garnicht handzahm. :nymph3: Die beiden lernen dafür aber recht schnell und werden immer zutraulicher. Ich hätte niemals gedacht das sie so schnell Fortschritt machen. :suess: Nur das mit dem Käfig abends gestaltet sich noch schwierig, sobald die beiden sich einmal gemütlich gesetzt haben kann man sie mit keinem Mittel mehr in den Käfig bringen. Vielleicht ändert sich das mit der selbstgebauten Voli ansonsten sehe ich leider keinen Sinn mehr in einem Käfig/Voli. :hammer:
      :nymph3: :nymph3: :held:
    • Das ist ungewöhnlich.
      Nicht zwingend, weil sie aus der Aussenvolie kommen, (auch wenn das ein Kulturschock sein kann), manche - wenige - Züchter sind so innig mit ihren Tieren, auch bei Schwärmen von 50 oder mehr, dass sie alle oder viele handzahm sind.
      Aber da der Züchter sagt, dass sei bei ihm nicht so gewesen, erstaunt es schon.

      Mhm, Käfig. Wenn ihr abends das besonders leckere Futter wie Kolbenhirse dort drin anbietet, keine Chance?
      Bei mir haben ein paar Hirsegnubbel im Napf drinnen (fast) immer eine magnetische Wirkung.
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