Nein, das Rufen beruhigt sich, außer am Vormittag, aber da war er schon immer aufgedrehter... Ist mehr am normal Pfeifen. Teilweise klingt es mittlerweile fast wie Wellensittichzwitschern...
Beiträge von Saavik
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Genau das hatte ich mich auch schon gefragt, ob das auch so herum abgelaufen sein könnte..............danke.
Konkret tritt es wohl irgendwie beim Zerfall/Zerstörung von Zellen auf... Daher meine Vermutung mit umgekehrt.
ZitatUnd beim Röntgen zu Beginn war die Leber doch noch o.k. gewesen? Und die Medikamente? Ich hab hier leider nur humanmedizinisch was zu Amphomoronal, da soll man die Leber- und Nierenwerte im Auge behalten......
Beim Röntgen war nur ein vergrößerter Darm zu sehen. Die Ärztin hat routinemäßig gleich 2 Röntgenbilder gemacht, damit man auch alles sieht.
Das Amphomoronal hat sie nur ca. 2 Wochen bekommen... Leber- und Nierenwerte im Auge behalten kenne ich nur von Medis, die man längere Zeit nehmen muss.
Beim Bluttest wurden wohl doch nur Zink und Amylase bestimmt damals... Hab vorhin extra nochmal nachgefragt.
ZitatDu solltest Dir wirklich keine Schuldgefühle anziehen für etwas, das so unklar ist...........und wohl leider bleiben wird...............
Günther ne neue Partnerin zu besorgen ist jetzt wichtiger. Und sein Spielzeug wieder zurück, denn momentan hängen nur die Äste. Wobei das ein oder andere schon so lange nicht mehr hängt, dass ich lieber neues besorgen möchte. (Sollte ja Maja erstmal alles, woran sie nagen kann wegnehmen.)
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Erstmal kurz und knapp, damit ich jetzt noch los kann.
Die Tierärztin vermutet auf Grund der Daten, die sie hat, dass nur Maja betroffen war. Was schlussendlich der Grund für die Hepatitis war, kann sie nicht sagen, auf die gängigsten Viren und Bakterien wurde sie getestet. Bornavirus ist ja auch ausgeschlossen jetzt, weil der Drüsenmagen keine Veränderungen zeigt.
Sie hat mir noch ein Tierheim in der Nähe empfohlen, das groß ist und viele Vögel hat und rät zur Eingangsuntersuchung, damit ich mir mit einer neuen Henne nix einschleppe.
Zinkvergiftung würde übrigens ähnliche Befunde ergeben. Ich schau mal, ob ich mit einem neuen Vogel gleich den Käfig vorsichtshalber mit entsorgen kann... auch wenn Zinkvergiftung ja getestet wurde.
Hämophagodings... hab ich jetzt so verstanden, als wäre es die Folge der Leberentzündung und nicht umgekehrt... entsteht übrigens auch, wenn etwas verwest.
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Also ich warte grad auf den Rückruf aus der Arztpraxis. Sollte spätestens heute Abend passieren... hoffe, dass ich da dann noch zu Hause bin... aber ich kann bei meinem Termin auch 'zu spät' kommen, ist nix wichtiges.
ZitatUnd Du auch sagst, sie hat keine Symptome einer Bleivergiftung aufgewiesen.
Also zumindest keiner akuten. Wenn sie an was geknabbert hätte, wäre aber eine akute Vergiftung wahrscheinlich.
Eine chronische? Bei meinen Vögeln würde mir da nur die Wandfarbe einfallen. Ich denke, da werden nicht alle von uns wissen, was genau drin ist.Also zumindest nicht das an Symptomen, was ich bisher kannte... mit Krampfanfällen. Sie war bis kurz vor dem entzündeten Auge wieder fast 'die Alte'. Sie ist mit dem entzündeten Auge einmal komisch geflogen und ich hab erst befürchtet sie hätte nix mehr gesehen, aber das war wirklich das einzige, das ich mitbekommen habe. Ich geh gleich noch mal nach Vergiftungserscheinungen und im Speziellen bei Bleivergiftungen googeln... Mal schaun ob das weiter hilft.
Also Wandfarbe hab ich hier nicht. Tapeten sollten (bzw. dürfen?) kein Blei mehr enthalten. Zeitungspapier enthält auch schon seit Jahren kein Blei mehr. Vorhänge gibt es im Zimmer keine. Sie hat hauptsächlich Äste entrindet, eine Weidenröhre zerstört und über der Tür abtapeziert... ggf. hat sie Zeitungspapier erwischt, aber das war mengenmäßig nicht viel. Das Zimmer hat sie nie verlassen, er ist mehrfach schon aus Versehen in den Flur oder ins Wohnzimmer.
Es gibt wohl Käfige, die Blei enthalten könnten (aber das ist wohl auch eher unwahrscheinlich). Bleibt noch das Trinkwasser, falls hier noch Bleirohre liegen... aber irgendwie klingt das auch eher unpassend. Mal schaun, was ich beim Telefonat noch an Ideen bekomme.
Ich frag mich, ob sie beim Vorbesitzer etwas aufgenommen haben könnte, aber ich hab sie ja schon seit 4 Jahren.
Edit: Hab das hier gerade gefunden...
ZitatEin negativer Röntgenbefund schließt eine Schwermetallvergiftung jedoch nicht aus, wenn es sich um nichtmetallisches Blei handelt, die aufgenommenen Teilchen zu klein sind um dargestellt zu werden oder wenn die Krankheitsanzeichen erst nach der Ausscheidung des Bleis auftreten.
Sprich: Normalerweise sieht man das auf dem Röntgenbild. Das Röntgenbild, das im Februar/März (weiß nicht mehr genau) gemacht wurde, zeigte aber nix.
ZitatApathie, Schwäche, Fressunlust, Erbrechen, Lähmungen oder Krämpfen, Durchfälle
Sie waren schon immer eher ruhig für Nymphensittiche, aber sie sind doch etwas aufgetaut nach der Eingewöhnung. Erbrechen war bei ihr nur ein Thema nach großem Stress... z.B. beim Umzug hier her. Lähmungen und Krämpfe konnte ich nicht beobachten. Fressunlust war erst am Ende ein Thema, davor wurden mir die Kolbenhirseknubbel mit Gewalt aus den Fingern gerissen. Durchfall hatte sie wenn dann nur mal einen Tag, danach war wieder alles ok... bis sie halt krank wurde, da hat sich das dann gehäuft.
[/quote]Edit: Nur so weit: Hämosiderin ist ein Eisen-Eiweiß-Komplex, der aus Speichereisen entsteht. Bei Erkrankungen mit erhöhtem Blutzerfall ist die Ablagerung von Hämerosidin in der Leber und der Milz stark erhöht. Wenn ich es recht verstanden habe, in den Makrophagen, eine Form der Phagozyten (Fresszellen). Das würde den Begriff Hämosiderophagozytose erklären und die Lebererkrankung als Folge davon.
Auch wenn eine chronische Bleivergiftung Änderungen im Blutbild (anämischer Form) macht, fehlt mir aber grad noch der genauere Missing Link zum Hämosiderin. Unter Bleivergiftung finde ich nichts dazu.Vielleicht kann die Ärztin da etwas mehr Klarheit reinbringen.[/quote]Jo. Vielleicht kann sie das. Ich frag später, ob sie mir zumindest begreiflich machen kann, was eine Hämosiderophagozytose ist. Muss dich allerdings vorwarnen: du verstehst davon schon mehr als ich... kann also sein, dass nach dem Gespräch immer noch Unklarheiten existieren.
ZitatAch, diese mistigen Selbstvorwürfe. Wie ich sie kenne. Aber ich weiß bei mir wenigstens, wofür. Du weißt es nichteinmal.
Vorher war es nur ein: Wäre ich bloß doch nochmal vorher zum Tierarzt. Aber mehr als das Bornavirus hätten die ja vermutlich auch nicht mehr gemacht. Und als ich Hepatitis und Bleivergiftung gelesen hatte, wurde mir dann doch anders.
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Zitat
Verdacht auf Bleivergiftung also? Aber ohne Befund erhöhter Bleiwerte? (oder Zinkwerte? In vielem sind sich Blei und Zink ähnlich)
Ist eine entsprechende Untersuchung bei einer Obduktion nicht mehr möglich, weil es Frischblut bräuchte? Oder wurde nichts an erhöhten Bleiwerten gefunden?
Dann wäre es sehr merkwürdig. Bei Zink hatte ich grad gelesen, dass es auch diese Drüsenmagenprobleme machen kann.
Aber mit dem Nachweis wäre das ja das Gleiche in Grün wie bei Blei.
Entschuldige, wenn ich zu trampelig in Deinen Schmerz hinein nachfrage, aber vielleicht haben sie dazu ja irgendwas noch gesagt?
Ich bin selbst verwirrt und so lange du nicht noch deine zu meinen Vorwürfen dazu wirfst, darfst du fragen... Ich nehm Majas Tod immer noch recht emotionslos war. Günthers Pfeifen tut in der Seele weh... sein Geschrei nur in den Ohren. Aber sie fehlt auf jeden Fall.Ich hab den Befund zugeschickt bekommen und weiß derzeit nur das, was der Pathologe schreibt, dass die kausale Ursache eine Bleivergiftung sein kann. D.h. ich nehme mal an, dass es einfach typische Bleivergiftungsschäden sind. Zinkvergiftung war übrigens ausgeschlossen. Ich hatte das jetzt spontan nicht mehr auf dem Schirm, aber definitiv noch im Hinterkopf, dass die Ärztin und ich es von einer Zinkvergiftung hatten. Auf der ersten Seite hier im Thread steht dann, dass die Zinkwerte ok waren und der Bauchspeicheldrüsenwert leicht erhöht. (Das erklärt auch, warum ich den Käfig nicht entsorgt habe.)
Das Zink und Blei giftig sind wusste ich. Gerade auf Blei im Vogelzimmer hatte ich geachtet. Ich hab keinen Plan, wo sie das aufgenommen haben könnte. Aber ich muss wie schon gesagt eh wegen dem Befund noch in der Praxis anrufen, das hab ich heute Nachmittag nicht mehr hingekriegt. Da darf ich dann nicht vergessen nachzufragen über welchen Zeitraum sie wieviel Blei aufgenommen haben muss, damit sich die Leber entzündet. *schock* Des Weiteren dachte ich immer es gäbe neurologische Ausfälle bei Vergiftungen... bzw. Krampfanfälle... sowas hab ich hier nie mitbekommen.
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Danke nochmal an alle.
Der Befund der Obduktion kam heute an. Ich tipp ihn jetzt einfach mal ab, für die, die es interessiert hatte. Danach erhol ich mich von dem Schock und stell das Vogelzimmer auf den Kopf. Muss da wohl auch dringend noch Rücksprache mit den Ärzten halten. Günther nagt zum Glück an nix rum...
Vorbericht:
Gewichtsverlust, schlechter Ernährungszustand, Augenlider gerötet, Luftsäcke geringgradig trüb, Lungen geringgradig rot, Herzkranzfett fehlt, Nieren blass, weiße Auflagerungen auf DrüsenmagenmukosaAngeforderte Untersuchung:
Organproben zur histophathologischen UntersuchungErgebnis:
Lunge: Blutstauung, Hämorrhagien, Ödem
Leber: geringgradig mutifoka Nekrosen, aktive Kupffersche Sternzellen mit Hämosiderophagozytose
Milz: hochgradig Hämosiderophagozytose
Drüsenmagen, Muskelmagen, Niere, Pankreas, Dünndarm, Herz, Aorta, Legedarm: ohne besondern BefundDiagnose:
akute nekrotisierende Hepatitis
ausgeprägte Hämosiderophagozytose
Herz-KreislaufversagenAnmerkungen:
Aufgrund der Befunde ist der Vogel infolge eines Herzkreislaufversagens verstorben. Ursache stellt die vorliegende nekrotisierende Hepatitis einhergehend mit einer hochgradig Hämosiderophagozytose einher. Kausal kann eine Vergiftung mit Blei entsprechende Befunde verursachen. Spezifische Befunde für infektiöse Krankheitserreger lagen nicht vor. -
Zitat
Dein letzter Bericht sah eher nach Aufwärtstrend aus.
Jo, war ja auch ein Aufwärtstrend. Zwischendurch war sie wieder einigermaßen fitt.ZitatIch finde zwar, es wäre an Deiner Tierärztin gewesen, auf Borna testen zu lassen, weil die Symptomatik sehr nach Borna oder Megas ausgesehen hat.
Aber ehrlich gesagt, wäre Borna herausgekommen (was wir noch nicht wissen, bei dem Vogel von Susannah Mio , die hier von ihren eigenen Erfahrungen geschrieben hat, ist bei vergleichbaren Symptomen und Tests auf Borna und Megas die Ursache der Krankheitsschübe nach wie vor ungeklärt) hätte es an Konsequenzen auch nichts anderes bedeutet.
Weiches Futter, das nicht im Drüsenmagen anschoppt, und soweit das Gewicht es zuläßt, die Umstellung auf Pellets .
Genau das dachte ich auch...Die Ärztin hatte ja am Anfang schon gleich Borna erwähnt, da die beiden aber seit fast 4 Jahren keinen Kontakt zu anderen Vögeln hatten und die Vorbesitzer sie vor 6 Jahren in einer Zoohandlung gekauft hatten, hatten wir Borna als zu unwahrscheinlich ausgeschlossen. Megas konnten damals so weit ich mich erinnere gleich beim ersten Besuch noch ausgeschlossen werden.
Am Montag kam sie dann nochmal auf Borna zu sprechen, aber behandeln lässt sich das ja nur durch Futterumstellung... Ich hielt einen Test da für überflüssig... man kann ja wirklich schon fast sagen, dass alles andere ausgeschlossen war. Und Pellets hab ich ja zusammen mit dem fettarmen Futter besorgt.
Die Bindehautentzündung hat die Ärztin übrigens einer anderen Ursache zugeschrieben, als die Verdauungsprobleme. Wobei ich mich grad frage: Das Antibiotikum hat meiner Meinung nach ein Auge erst besser aussehen lassen, dann wurds am Donnerstag wieder schlechter... ich hab doch wohl hier nicht irgendwas in der Luft, dass sie ins Gefieder gekriegt hat (war zuerst nur das Auge, dass sie beim Schlafen im Gefieder hatte)...
Da ich am Montag schon am Rande meiner psychischen Belastungsfähigkeit war, hab ich einfach versucht logisch zu handeln: Erst wieder fitt kriegen, dann ggf. Borna testen. Antibiotische Augentropfen sollten gegen Bakterien wirken, außer sie sind resistent... recht unwahrscheinlich, also nicht testen. Chlamydien sind gefährlich und können nach Antibiotikagabe falsch negativ zurückkommen... also gleich testen... zumal der Dünnschiss, den sie hatte auch in die Richtung aussah... Aber Borna und Chlamydien, da hätte ich schon richtig Pech haben müssen...
ZitatWenn es Dir möglich ist, wäre es gut, wenn Du nach Ergebnis der Obduktion auch schreibst, was, oder was nicht dabei herausgekommen ist.
So eine Rückvermittlung hilft bei der Beratung anderer ja auch immer weiter.
Auch wenn die letztliche Todesursache wie das Versagen eines Organs ja immer auch Folge der eigentlichen Erkrankung sein kann. Manchmal erhält man auch da nicht die Gewißheit, die man sich wünschen würde.
Ja, das sehe ich genauso. Egal ob dann Ungewissheit bleibt oder nicht.ZitatDu tust richtig daran, zu schauen ,dass Günther nicht allein bleibt.
Jepp, bleibt nur zu hoffen, dass ihm die neue Henne dann gefällt... Momentan sieht es so aus, als beruhigt er sich extrem, wenn ich eine Weile einfach nur ruhig bei ihm im Zimmer sitze... Muss ich dann am Montag mal besser testen, bin morgen leider nicht zu Hause, aber es passt jemand auf ihn auf.
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Hallo, ich muss mich leider mit schlechten Nachrichten melden. Maja lebst seit Donnerstag Abend nicht mehr.
Nachdem ich Maja eine Weile zuverlässig auf 87- 89g hatte, und sie sich wieder normal verhalten hat, außer der schlechten Verdauung von normalen Körnern, hab ich angefangen den Hafer zu reduzieren und mehr Pellets ins Futter zu mischen um sie umzustellen... Dass sie mal ein paar der Pellets durchgebissen hat, war übrigens auch nur ein Funke Hoffnung.
Donnerstag letzte Woche hat sie dann ohne Vorwarnung angefangen massiv abzubauen. Sie hatte nur noch knapp über 80g und ich dachte, das kann ich noch abfangen, aber es ging so schnell. Ich hab sie am Montag mit 75g und einem geschwollenen, roten, tränigen Auge dem Tierarzt vorgestellt. Dort hat sie nochmal zwangsweise Futter gekriegt, von dem sie gegen Mitternacht stressbedingt(?) einen Teil wieder ausgekotzt hat. Am Mittwoch hat sie das Futter verweigert und sich erst am Abend den Bauch vollgeschlagen. Am Donnerstag hab ich sie mit 68g stationär aufnehmen lassen, aber dort hat sie am Nachmittag so abgebaut, dass sie beatmet werden musste und ein paar Stunden später ist sie dann verstorben.
Seit Montag weiß ich übrigens, dass das Bornavirus nicht ausgeschlossen war, weil dafür eine spezielle Untersuchung nötig ist... Aber ich wüsste auch immer noch nicht, wo sie das herhaben könnte. Andere Werte (Niere usw.) wurden bei der Blutuntersuchung vor ein paar Monaten schon gemacht. Jetzt wird sie obduziert, damit ich definitiv weiß woran sie gestorben ist. Das dauert 10 Tage...
Auf der einen Seite mache ich mir Vorwürfe zu wenig getan zu haben, auf der anderen Seite weiß ich, dass ich getan habe, was mir im jeweiligen Moment möglich war. Jetzt kann ich nur das Obduktionsergebnis abwarten um etwas Ansteckendes auszuschließen (wegen der Bindehautentzündung sind Chlamydien bereits ausgeschlossen... von denen ich aber auch nicht wüsste, wo sie die hätte herhaben sollen).
Nebenher schau ich mich mal passiv nach Hennen um, damit Günther nicht so alleine ist. Der fliegt wie ein aufgescheuchtes Huhn im Zimmer rum und ruft ständig. Majas Tod hat er übrigens mitgekriegt, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe die beiden zu trennen, als ich zum Tierarzt bin. Er saß auf der Fahrt die ganze Zeit neben ihr und hat sich über sie gebeugt, als ob er sie beschützen wolle und beim Tierarzt hat er nachmittags dann auch durch Brüllen darauf aufmerksam gemacht, wie schlecht es ihr geht.
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Wir sind wieder auf 85g... VOR dem Frühstück.

Und das Fensterbrett ist nach wie vor ein toller Platz zum Rumdösen. Wenn ein Vogel knurren könnte, dann hört es sich sicher so an, wie das was sie macht, wenn ich ihr dort zu nahe komme.
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Einer der Pellets wurde angeknabbert! Ich hab ihr einen auf das Fensterbrett gelegt und en paar Stunden später lagen da ein paar Krümel. Hab noch einen hingelegt und der besteht jetzt aus 2 Stücken. Ein paar andere Pellets hab ich mit dem Löffel zerdrückt und da hingestellt, wo normalerweise der Grit liegt.
Mal schaun, was sich noch so tut.
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Zitat
Hast Du es mittlerweile auch mal mit Pellets versucht?
Ja, hab gleich Roudybush Mini mitbestellt. Wird auch angeboten, aber nicht angerührt. Nicht angerührt im Sinne von, sie versuchen nicht einmal die zu zerkleinern, sondern schieben sie einfach beiseite. Momentan liegen die Pellets da, wo normalerweise der Grit liegt.
ZitatAuf Dauer wäre das ja sicher ausgewogener als Hafer und Sonnenblumenkerne.
Das auf jeden Fall. Die sind ja auch nur deshalb im Futter, damit sie etwas zu sich nimmt, dass definitiv nicht alleine im Magen zerkleinert wird. Die Umstellung auf die fettarme Futtermischung war ja kein Problem... Ich glaub das merken die nicht mal, was ich ihnen anbiete, so lange es Körner sind.
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Sorry, les deine Nachricht erst jetzt... hatte vor einiger Zeit schon mal hier nachgeschaut, da hatte hier keiner mehr was geschrieben.
Maja hatte sich konstant bei ca. 84g eingependelt. Das Pancrex bekommt sie mit etwas Wasser aufgelöst mit der Spritze und beim Einfangen merkt man, dass sie wieder fitter ist. Die Körner im Kot wurden weniger.
Dann hat sie einen Tag wieder etwas abgebaut (vermutlich weil ich versucht hatte, das Pancrex unters Futter zu mischen) und jetzt wieder nur 82g morgens. Mehr Körner im Kot. Frisst derzeit bevorzugt Hafer und SBK... da muss sie zumindest vorher schon einiges zerkleinern... sie greift zuerst zum Hafer... Da der Kot zwischendrin auch etwas dünnflüssiger ist, muss ich die Tierärztin nochmal kontaktieren... Das mach ich aber per Mail, weil mir da die Sprechstundenhilfe sicher nicht weiterhelfen kann.
Bei dem Versuch, ob sie das Pancrex freiwillig frisst, hat sie die rote Kohi auf dem Fensterbrett erwischt. Das war 4 Jahre lang der Ablageplatz für die Gibts-Nur-Als-Knubbel-Aus-Der-Hand-Kohi, ohne dass sich je einer von beiden dran getraut hätte. Naja... das Fensterbrett muss ihr so gut gefallen haben, dass sie dort jetzt ihre Gefiederpflege erledigt und das Mittagsnickerchen hält. Ob sie von der Sonne, die morgens da hinscheint angelockt wurde oder ob sie etwas wärmer sitzen möchte, kann ich nicht sagen, sie darf aber auf jeden Fall dort sitzen bleiben. Nachts wird nach wie vor auf dem Ast gepennt.
Beim Käfig ham wir Nägel mit Köpfen gemacht und Salzsäure übers Kotgitter gekippt. Hat nicht reagiert, sollte somit also zinkfrei sein.
Eine Umstellung auf das fettarme Futter von Jehl war kein Problem. Beide fressen es so, als hätten sie nie was anderes bekommen. 'Australien' wird gegenüber 'Shandi' aber bevorzugt. Solange Maja die Körner noch nicht wieder richtig verdaut, werd ich weiterhin geschälte SBK und Hafer anbieten. Die gekochte geschälte Hirse wurde zwischendrin mal angerührt. Zwieback, zu dem mir die Tierärztin geraten hatte wird auch etwas angeknabbert.
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Danke Susannah, das macht wirklich Mut und bestätigt auch meine Entscheidung gegen eine stationäre Aufnahme. Ich hatte eh das Gefühl, dass sich nach dem einen Zwangsernährungserlebnis letzte Woche das Gewicht zumindest stabilisiert hat. Aber ich glaub, da hatte die Ärztin das Pancrex auch schon drunter gemischt, zumindest erwähnte sie so etwas.
- Baytril ist jetzt durch... soll noch ca. 1 Woche ein anderes Antibiotikum geben.
- Ampho-Behandlung ist jetzt auch fertig.
- Sucrabest (ist ein Säureblocker) hat sie auch bekommen, den lass ich heute Abend auch mal weg. (Den hatte die Ärztin nicht nochmal extra erwähnt)Körner erbrochen hat sie nur einmal und das war einige Zeit bevor ich Körner im Kot entdeckt hatte... das macht sie in extremen Stresssituationen (z.B. in der Silvesternacht in den Käfig gesperrt werden) gerne mal. Da ich am Tag davor das Futterwechseln aus Versehen verzögert hab (sie mussten Zeug fressen, dass sie sonst nicht anrühren würden) hab ich das ignoriert und dachte, sie hätte sich an der Trostkolbenhirse überfressen. Und halt beim ersten Tierarztversuch, da wollte sie das Ampho wieder loswerden.
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So... Jehl hab ich angeschrieben, weil 1,5 kg Futter (2 * fettarm und 1 * hirsefrei) zu bestellen und dann fast alles wegwerfen zu müssen, liegt mir nicht.
Das Pancrex-Pulver vom Tierarzt kam schon am Samstag. In Zeitnot und wegen meiner positiven Erfahrung mit Korvimin hab ich das erstmal unters Futter gemischt. Das Futter wurde angerührt. Der Zwieback, den ich einen Tag später reinhab allerdings nicht. Maja wirkt aber zwischenzeitlich wieder etwas 'unternehmungslustiger'.
Aber irgendwie mag sie das mit dem untergemischten Zeugs nicht so gern und so stopft Maja sich gerade mit geschälten SBK voll... besser als nix. (SBK mögen beide sonst nicht. Könnte locker auf ein Futter ohne umstellen.)
Wenn der Vogel jetzt wieder um die 90g hätte würde ich ja sagen: Hier, du frisst entweder Futter mit Pancrex Pulver oder nix, aber bei morgens 78g (+/- 1g) und abends 81g (+/- 1g) ist dann wohl eher angesagt: Du frisst entweder Hafer und geschälte SBK oder Futter mit Pancrex... Hirse (und Leinsamen) kackt sie ja unverdaut wieder aus... OK, bei Leinsamen passiert mir dasselbe...
Btw: Ich hab mittlerweile tatsächlich irgendwo geschälte Hirse kaufen können. Die kriegen sie später noch abgekocht. Aber ich denke nicht, das sie da rangehn. Aber ich selbst könnte mal schaun, ob ich die verdaut kriege... (Hab selbst seit über einem Jahr immer mal wieder Probleme und auch wenn es unwahrscheinlich ist, vielleicht gibts da ja auch Sachen, die zwischen Mensch und Nymphie übertragen werden können, aber an die man nicht sofort denkt.)
Ich beneide gerade jeden, der Nymphies hat, die nicht wissen, dass sie Nymphies sind. Vor etwas über 10 Jahren musste ich einen Nymphie abgeben, weil meine Mutter allergisch ist und ich keinen Platz hatte. Ich will den zurück! Der hätte ALLES(!!!) gefressen... ich konnte neben dem nicht mal eine Scheibe Brot abschneiden ohne dass er mir fast unters Messer gelaufen ist. Und das obwohl er zu der Zeit nicht alleine war. Oder die nicht zahme Henne, die irgendwann gestorben ist, aber die gekochten Nudeln schon angebettelt hat, wenn man mit einer Packung roher Nudeln am Käfig vorbeigelaufen ist.
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Zitat
Als fettarme Mischung kann ich Die das Nymphensittich Australien von
Jehl empfehlen. Ist zwar etwas teurer aber meine mögens auch. Wenn Du
dann noch ca 10% Grassamen zu gibst ist das in Ordnung.Ok, das sieht zumindest schon mal wie normales Futter aus. Und das normale Futter kann ich hier bisher wechseln wie ich will.
ZitatSind auch die restlichen Leberwerte bestimmt worden???
Nein... wurde mir auch nicht angeboten. Hab mich da auf die Ärztin verlassen... bzw. muss mich darauf verlassen.
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Also Korvimin in normales Futter ist hier kein Problem und wird angenommen.
Zinkwerte im Blut sind ok. Bauchspeicheldrüsenwert ist leicht erhöht. Krieg jetzt ein Pulver zugeschickt, das ich ihr geben soll... das stand schon auf der Rechnung, aber die Sprechstundenhilfe hat das wohl vergessen und ich im Stress nicht bemerkt. Fettreiche Saaten soll ich meiden, wobei sie dann zugegeben hat, dass das nicht so einfach ist und ich sie doch auch erstmal weiter fressen lassen soll, was sie annimmt, damit sie nicht weiter abnimmt... Das Pulver soll ich mit Orangensaft mischen und auf Zwieback machen und dann im Backofen eintrocknen lassen. (Das zermörser ich aber ggf. in Grit große Stückchen und hoffe auf 'Verwechslung'.)
Gewicht war heute morgen genauso wie gestern morgen... das ist zumindest ein Zeitgewinn.
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82g heute Abend... Außerdem hab ich vorhin einen Kothaufen von ihr gefunden, in dem nur ein Kornteilstück offensichtlich erkennbar war. Irgendwas scheint wohl doch ein bisschen anzuschlagen oder sie erholt sich selbst... ist auf jeden Fall der dritte stabile Tag. Allerdings hab ich sie heute nicht viel fressen sehen und mach mir daher immer noch Sorgen. Ich glaub wir haben beide das Einfangen satt.
Außerhalb des Käfigs liegt jetzt nur noch Hafer, geschälte SBK und Reiswaffeln. Die hat sie angeschaut. Hochgehoben. Ignoriert. Innerhalb des Käfigs ist normales Futter und die 3-4 geschälten SBK, die ich drunter gemischt hatte wurden von ihr gierig verschlungen... hab noch ein paar mehr drunter gemischt und in einer anderen Schüssel ausschließlich die Dinger liegen.
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Borna-Virus: Ich hoffe, die Scheiße bleibt mir erspart... Der Darm schien die Ärztin eigentlich auch mehr interessiert zu haben. Der Drüsenmagen überlagert den Darm oder so, hat sie sich ausgedrückt... deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der auch vergrößert ist, gezielt gesagt hat sie das aber nicht.
Ich werd mal ein paar der Vorschläge von euch umsetzen und schaun, wie es sich morgen entwickelt. Zunächst mal hat sie wieder dasselbe Gewicht wie gestern Abend. Sind wieder 81g. Hab hier also zweimal 78 morgens und 81 abends notiert. Das gibt etwas Hoffnung... hoffentlich ist das nicht die Ruhe vor dem Sturm.
ZitatErstmal alles Gute für Maja, ich drück Euch die Daumen für jedes Gramm mehr!
Danke.

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Ich glaub der Kropf ist nicht betroffen. Die Ärztin hat ihn mir auf dem Röntgenbild nur gezeigt und nix weiter dazu gesagt. Maja verdaut die Körner nicht und frisst das Breifutter nicht freiwillig... die Kropfsonde hat die Ärztin verwendet, damit es schneller geht. Pellets würde wohl gehen, aber im Futter sind schon so kleine gelber Dinger drin, die Pellets ähneln und die werden nicht angerührt.
'Fressen wie ein Scheunendrescher, auch den Grit' und 'Agressiv nach roter Kolbenhirse betteln', waren übrigens die einzigen Verhaltensänderungen außer den Körnern im Kot... und beides müsste fast gleichzeitig begonnen haben. (Auch mittlerweile ist nur auffällig, dass sie viel schläft und Günther nicht von ihrer Seite weicht. Sie ist auch verständlicherweise etwas schwacher beim Fliegen. War sie am Anfang nicht.)
ZitatWas noch eine Option sein könnte: Hafer.
Der wird ja nicht als ganzes Korn geschluckt, sondern nur das weiche Innere herausgeschabt.Stimmt! Den hab ich ganz vergessen... Haferflocken nimmt sie nicht, aber sie verarbeitet die Haferkörner zu 'Haferflocken'! Muss dann wohl doch heute noch die Bioabteilung vom Rewe stürmen. Oder Sonnenblumenkerne, ich glaub die müssen die auch zerkleinern, bevor sie sie schlucken.
ZitatNatürlich kommt es immer auf den Vogel an, aber meine Merline hat sich da aufgegeben
, und dadran konnte auch die Zwangsernährung dort nichts ändern, sie hat dort auch nochmal 10 g abgenommen (vorher schon 10g zu hause....)oO... Danke für die Warnung... Maja muss zwischen den Medikamenten ein paar Minuten in die Transportbox. Heute morgen hat sie dort 'Purzelbäume' gemacht... Ist die Decke entlang geklettert um nen Ausgang zu finden. Im Käfig dreht sie ähnlich durch.
ZitatIst bei den Untersuchungen auch auf den Borna-Virus getestet worden?
Den Borna-Virus hatten wir eigentlich ausgeschlossen, da der Vorbesitzer (der ursprüngliche Käufer) meines Wissens nach nur die beiden Vögel hatte... erwähnt wurde er, ob er direkt bei dem Abstrich getestet wurde, weiß ich jetzt nicht mehr. Hätte man das auch auf dem Röntgenbild sehen können?
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Hallo, ich war lange nicht mehr hier, brauch aber mal dringend Rat von jemandem, der auch in der Situation ist/war, dass der Vogel sich weigert etwas anderes als Körner zu fressen, diese aber auf Grund von Krankheit nicht fressen soll.
Anfang letzte Woche war ich beim Tierarzt (vogelkundig!), weil meine Maja Körner im Kot hat. Eigentlich bestand der Kot fast nur noch aus Körnern. Das hatte sich über das vorausgehende Wochenende so entwickelt. Zum Glück hatte sie zu dem Zeitpunkt noch nicht abgenommen und immer noch die 91g, die sie 2 Jahre vorher schon hatte. In der Kotprobe (Der Tupfer steckte auch im Schnabel und der Kloake, sie hat also alles erwischt und sämtlichen Nachtkot vor sich) wurden NICHT gefunden: Megabakterien, Parasiten, Bakterien oder Pilze... nur die normalen Darmbakterien in normaler Zahl. Auf das vollständige Ergebnis dieser Probe musste ich fast eine ganze Woche warten und weil Maja am Sonntag abend nur noch 83g hatte, gings gestern nochmal zum Tierarzt. Beim Tierarzt waren es dann noch 78g... Das sind über 10g weniger in einer Woche! (Ein Positives: Es war schon deutlich mehr Kot zwischen den Körnern... halt allerdings immer noch zu viele Körner... Und die Medikamente krieg ich erstaunlich gut in sie rein, nachdem sie die ersten noch in der Praxis wieder ausgekotzt hatte)
Dieses Mal kam durch eine Röntgenuntersuchung ein vergrößerter Darm zum Vorschein und wenn ich das richtig verstanden hab scheint auch der Drüsenmagen größer zu sein, als er sollte. Von der Blutuntersuchung könnten bis zum Freitag Vorergebnisse vorhanden sein... das dauert also wieder fast ne Woche. Da wird auf Zinkvergiftung und Bauchspeicheldrüsenprobleme getestet. Den Käfig hab ich vom Vorbesitzer übernommen und ich hab Bilder ähnlicher Käfige gesehen und mal ist Zink drin, mal nicht. Ich muss mal in der Apotheke fragen, ob es Schnelltests gibt... ggf. dann halt mit Salzsäure.
Maja soll nicht unter 70g kommen und ich soll ihr nur weiches Futter geben. Sie hat in der Praxis per Kropfsonde Aufzuchtfutter bekommen und ich hab ein bisschen Aufzuchtfutter und eine Spritze mitbekommen. Ich krieg das Zeug aber partout nicht in den Vogel rein.
Und auch sonst: Sie frisst nur Körner. Grünfutter wird leicht angenagt und durch die Gegend gepfeffert. Eier werden ignoriert. Werde gleich en Päckchen Reis und ein bisschen Dinkel (der aussieht wie Ebly) halbgar abkochen und schaun, ob sie das nimmt. Grit sollte ich ihr erst garkeinen geben, aber ihr Schatz brauch langsam wieder welchen und den soll ich ihm jetzt halt kontrolliert in kleiner Menge anbieten... Naja, den wird sie ihm vor der Nase wegfressen. Da fällt mir gerade ein, dass mir mal jemand was von Hirse einweichen für glutenfreien Kuchen erzählt hat, wenn die Hirse danach noch wie Hirse aussieht, aber leichter verdaulich ist, wäre das auch noch ne Option...Zu allem Überfluss:
- ich hab seit Sonntag Halsschmerzen und mir is ständig ganz ganz leicht übel. In den letzten beiden Jahren war ich um exakt diese Zeit richtig krank und hab Angst, dass es mich wieder so umhaut... dann lieg ich mit Fieber im Bett und kann nicht mal mehr ansatzweise auf Maja achten
- ich müsste bei den Vögeln mal wieder mit den Panik-Hassobjekten Putzlappen und Staubsauger ins Zimmer, aber will Maja den Stress nicht antun, weshalb ich heute oder morgen Nachmittag nur das Nötigste machen werde
- ich will eigentlich am Samstag meinen Geburtstag feiern, den ich zwar kurzfristig absagen kann, aber dann vermutlich keinen neuen Termin finde
- ich muss mir jetzt ständig anhören "Versuch sie später nochmal mit der Spritze zu füttern... Versuch sie später nochmal mit der Spritze zu füttern..."
- ich will den Käfig rausholen, aber dann weiß ich nicht mehr, wie ich die Vögel an die Futterstelle außerhalb des Käfigs kriege... der ist nämlich in den Kletterweg integriert
- die Tierarztkosten stellen zwar gerade kein Problem da, aber ich will ungern Maja stationär aufnehmen lassen müssen...Da geht man sofort zum Tierarzt und muss trotzdem Angst haben, dass einem das Tier verhungert.

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Emilia, ich glaub die 3 Freiheitsliebenden finden dann eine Möglichkeit aus der Voliere zu flüchten, bevor du zu machst.

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Nachdem ich den großen Ast vor ein paar Tagen am Fenster abgehängt hab sind sie etwas ruhiger geworden. Die Ruflaute sind nicht mehr so penetrant endlos und wirken wieder normal. Maja wirkt zwar immer noch morgens nervös, aber sie rennt nicht mehr so hin und her dabei... vielleicht lernt sie noch, dass sie sich mit ein paar Runden durchs Zimmer abreagieren kann.
An der Wand hängt noch ein kleiner Ast, mit dem wir den großen abgestützt haben, weil es einfach zu wacklig war. Maja saß dort jetzt aber auch schon ganz vorne drauf und hat versucht durch ducken und strecken aus dem Fenster gucken zu können. Also es scheint wirklich was (von) draußen zu sein...

Ich werd mal versuchen morgen früh das Licht im Zimmer anzumachen. Vielleicht geht die Sonne einfach zu spät auf oder kommt ihnen nicht gut genug durch die Wolkendecke. Sie sitzen auch abends während das Licht an ist IM Käfig, was sie seit Monaten nicht mehr getan haben. Der Käfig steht direkt unter der Lampe. Wenn ich das Licht ausmache und nur noch vom Flur was ins Zimmer fällt suchen sie sich innerhalb von 5 Minuten Schlafplätze auf dem noch bestehenden großen Ast.
ZitatAlso bei meinen die ähnlich viel fensterfläche haben, stelle ich immer wieder fest, es kommt drauf an, wie lange sie schlafen und Ruhe bei uns ist, auch auf die Helligkeit.
Das kenn ich auch. Auch schon bei kleineren Fenstern. Allerdings wird bei uns sobald es hell wird erstmal genüsslich gebalzt... Also im Sommer halt schon so um halb 6 rum... -
http://www.amazon.de/Arcadia-Bird-E…50416764&sr=8-2 <-- Ich hätte es erstmal mit so einer getestet und von da aus weitergeplant. Wenn ich das richtig verstehe, dann kann ich die in eine normale Lampenfassung eindrehen und damit zumindest für etwas mehr Licht sorgen. Sicher nicht 100% optimal, aber für eine optimale Lösung müssten wir hier noch ein paar Kabel verlegen.
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Zitat
Aber wehen ein kleines Vögelchen landete auf dem Balkongeländer
Dann bin ich da nicht die Einzige.
ZitatIst es denn dann sehr dunkel im Zimmer?
Die Außenwand vom Zimmer besteht bis auf ca. 1m nur aus Fenster. OK, Fenster voller Post-its. Durch einen Balkon ist das ganze dann aber noch etwas zurück gesetzt und wird nicht mehr so optimal hell. Im Sommer hat die Sonne immer noch schön reingescheint am Vormittag, und sie saßen auch direkt in der Sonne. Aber momentan sitzen sie um 5 in der Schlafecke, wenn man das Licht nicht anmacht.ZitatVielleicht wäre dann auch eine Bird Lamp was für Euch
Das war auch meine zweite Idee neben dem Herbstlaub... Würden das aber zunächst mit einer Leuchte in Energiesparlampenform und einer alten Schreibtischlampe testen, bevor wir zu teureren Lösungen greifen.Astumhängen könnte evtl. tatsächlich funktionieren. Sie haben heute Nacht auf dem anderen Ast geschlafen und ich habe keinen Ton von ihnen gehört...
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Zitat
Nymphe sind übrigens am Morgen am aktivsten. Hier wird morgens auch viel geschrieen, gerufen und gesungen, mittags dann ein Schläfchen gehalten und meistens ist es danach auch ruhiger!
Das sie morgens am aktivsten sind weiß ich. Aber ich hab den Eindruck, dass sie lauter geworden sind. Wobei ich jetzt auch schon viel zu viele Jahre vogellos war, wodurch ich die Lautstärke u.ä. nicht mehr so gewohnt war.ZitatWahrscheinlich ist dort irgendetwas was sie furchtbar stört oder aufregt.
Ein wehender Baum? Eine vorbei laufende Katze? Eine vorbei fliegender Vogel?.....
Es kann so vieles sein und meistens ist es etwas, was für uns einfach nicht ersichtlich ist!
Ja... leider... wenn wir alle vogelianisch verstehen würden, wäre das viel einfacher... Praktisch möglich wären:
- Fallenden Blätter (oO... mir fällt gerade auf: Das sieht aus wie fliegende Vögel)
- Kälte (aber 22 Grad sollten eigentlich reichen)
- Fehlende SonneVon den Sommergewittern waren sie übrigens nicht sonderlich beeindruckt.
Dieser Kontrast ist das verwirrende: Ein Spatz der auf dem Balkon landet scheint eine größere Bedrohung zu sein, als ein Blitz, der waagrecht durch die Luft zuckt, und dem darauf folgenden Donner.ZitatIch würde ganz einfach den Fensterplatz entfernen, sogar für eine Zeit einen Sichtschutz anbringen und im Vogelzimmer neue Beschäftigungen anbieten!
Also Sichtschutz geht nicht, weil sonst kommt kaum noch Licht in den Raum. Aber den Ast könnte ich abhängen. Das ist eine gute Idee! Warum ist mir das nicht eingefallen? Werde das im Laufe des Tages mal testen.An neuen Beschäftigungen arbeiten wir. Korkröhrenteile warten hier noch darauf aufgehängt zu werden. Wäre eine gute Möglichkeit den dann fehlenden Ast zu ersetzen. Von der Wand aus kann man nicht so gut zum Fenster raus schauen.