Beiträge von Buggy

    Es ist auf jeden Fall sowohl auf PFBD als auch auf Polyoma getestet worden. Ich erinnere mich, auch nach Adenoviren gefragt zu haben, aber danach sehe es nicht aus, sagte die Ärztin.

    Mindestens eine "eingeschnürte" Feder habe ich schon gesehen, vermutlich aus dem Nackenbereich. Aber sie könnte auch fremdgerupft sein - nicht von ihrem Brüderchen, vlt. von früheren Mitbewohnern im Nest!? Ein, zwei Tage lang fand ich mehrere Federn, sehr wahrscheinlich von der Henne, dachte mir "Etwas früh für die Erstmauser"... das war's dann aber auch schon.

    Vlt. bin ich etwas hypersensibel bzgl. PFBD. Aber wenn man 4 Vögel an die Seuche verloren und jahrelang "vogelfrei" gelebt hat, damit auch die letzte Ritze virusfrei ist, es dann erneut versucht, und beim 1. Arztbesuch mit den Neuankömmlingen (nach einer Woche) hört "Sieht nach PFBD aus" ... dann kann man schon etwas paranoid werden!

    Statt eines erneuten Tests könnte ich natürlich auch auf die Erstmauser bei beiden warten... dürfte in spätestens 3-6 Monaten einsetzen, und dann sähe man, was Sache ist. Aber es stellt die Geduld auf die Probe.

    Zur Analyse des Röntgenbildes vom Hahn hatte ich auch schon Ähnliches gelesen. Aber wenn zwei vogelkundige Tierärztinnen zum gleichen Schluss kommen (dass NICHTS auffällig ist)... wie weit will man noch reisen, um vlt. DEN Vogelnierenspezialisten zu finden?

    Zum Hahn: Ob "normales" Wasser, mit Medikamenten oder Tyrode - er trinkt ALLES, und zwar in Mengen, die ich selbst bei wesentlich größeren Krummschnäbeln nie beobachtet habe. Da Tyrode aber bislang noch gar nichts bewirkt hat, verwende ich ab sofort wieder Leitungswasser. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass 10g Salze auf 1 l Wasser auf längere Zeit gesundheitsfördernd sein können (immerhin ¼ von Meerwasser). Dieser Aufwand hat sich jedenfalls definitiv nicht gelohnt!

    Phyto-Nephro habe ich noch nicht probiert - wäre noch eine Idee. Eine symptomatische Behandlung erscheint mir auch sinnvoller als zig weitere Untersuchungen. Meine Weißkopfpapageien lagen (Anschaffung, Voliere und vor allem Tierarztkosten) vermutlich knapp im fünfstelligen Euro-Bereich. Am Ende hatte keiner mehr als 3 Jahre gelebt. Sad but true.

    Meine Tierärztinnen sind übrigens in Düsseldorf bzw. Mönchengladbach ansässig, stehen beide auf dieser Liste:

    Vogelärzte im PLZ-Bereich 4 - Tierarztverzeichnis
    Hier finden Sie Veterinäre mit ornithologischer Spezialisierung im Postleitzahlengebiet 4 zwischen Viersen, Neuss oder Gladbeck.
    www.vogelbund.de

    Gegen die als allererstes diagnostizierten Spirochäten bekamen sie ein Antibiotikum (weiß leider nicht mehr, welchen Wirkstoff). Dazu sagte mir später die andere Tierärztin, es mache keinen Sinn, aufgrund von Spirochäten, die man zufällig gefunden habe, ein Antibiotikum zu geben, wenn der Vogel keine entsprechenden Symptome zeige. Und diese zeigten beide nicht. Nur, dass 3 Tage nach Beginn der Antibiose die Polyurie einsetzte. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um da einen Zusammenhang zumindest vermuten zu dürfen... Ich erlebe gerade im allerengsten Umfeld, was Antibiotika beim Menschen anrichten: nicht enden wollende Übelkeit und Durchfälle lange nach Absetzen.

    Bei medizinischen Tees sitze ich gewissermaßen an der Quelle. Viele enthalten Mischungen, oft mit Bärentraubenblättern. Neben Brennessel hätte ich noch Birkenblätter als "Monodroge". Aber eigentlich bewirken diese Kräuter, zumindest beim Menschen, dass alles noch schneller durch Niere und Blase läuft... eigentlich das Gegenteil von dem, was man sich beim Vogel wünscht?? =O

    Dei Beiden habe ich mit ca. 8 Wochen übernommen, und das ist rund 6 Wochen her.

    Ich war bei 2 Tierärzten, die den Hahn eingehend untersuchten. (Die Henne war zu der Zeit noch nicht auffällig, da das ganze Gefieder so "breiverklebt" war, dass man nichts Auffälliges erkennen konnte.)

    Beim Hahn wurden die entsprechenden Abstriche gemacht; gegen Spirochäten bekamen beide Antibiose - mit der kam bei ihm auch die Polyurie. Das daraufhin veranlasste Röntgenbild war unauffällig.

    Nierenwerte zu bestimmen, brächte eh nix, wurde mir gesagt. Vom winzigen Blutstropfen wurden nur die Leukozyten bestimmt - die waren erniedrigt, also Verdacht auf PFBD. Den ließ ich dann bei der 2. Tierärztin (die auch übers Röntgen schaute und ebenfalls nix fand) ausräumen. So hoffe ich jedenfalls...

    Der Henne wollte ich bislang diese strapaziösen und auch nicht ganz preiswerten Untersuchungen ersparen. Immerhin fand bei der 1. Ärztin eine Tastuntersuchung statt; zu den anderen Terminen ließ ich sie zuhause.

    Ac-i-prim kriegen sie aktuell noch, statt Korvimin habe ein Multivitaminpulver von birdsandmore. Zudem mische ich derzeit noch ein Kräftigungsfutter zu ¼ unter das normale Futter, da beide anfangs unter 80 g lagen.

    Schon seltsam: Der krank wirkende Vogel hat ein schöneres Gefieder und legt deutlich mehr an Gewicht zu...

    Hallo zusammen,

    ich hatte mich an anderer Stelle schon ausführlich über die Sorgen, die mir meine beiden jungen Hauben machen, geäußert.

    Kurz zusammengefasst: Sie stammen aus einer, ich nenne es mal, "Auffangstation", sind also handaufgezogen, vermutlich wegen Problemen mit den Elterntieren. Von Beginn an gab´s hier gesundheitliche Probleme, Antibiose wegen einer vermeintlichen (symptomfreien) Halsentzündung, Polyurie beim Hahn etc.

    Ein PFBD-Test, durch eine weitere, ebenfalls vogelkundige Tierärztin aufgrund der Polyurie und einer verminderten Leukozytenzahl veranlasst, fiel zum Glück negativ aus. Sie sagte mir, dieser Test schließe die Krankheit 100%ig aus (inkl. Polyoma) - doch so ganz überzeugt mich das nicht:

    a) weil man im Netz dazu auch völlig andere Angaben findet (ein Test reicht nicht aus) und

    b) weil ich als PFBD-Leidgeprüfter* vom Federkleid her weiterhin einen PFBD-Verdacht hege

    (* = diese Papageien sind aber schon vor Jahren verstorben, von hier kann der Keim also nicht stammen)

    Vor allem bei der Henne sehe ich einige suspekt Stellen (siehe Fotos):

    > Am unteren Rand des roten Bäckchens fehlen in strichförmiger Anordnung ein paar Federn - vielleicht durch den anfangs gefütterten Brei (als ich sie übernommen hatte, waren beide regelrecht "breibesudelt")? Beim Hahn hat es sich jedoch regeneriert.

    > Im Nacken sieht´s so aus, wie ich´s von meinem PFBD-Papageien von früher her kenne - recht kahl, und in der unteren Hälfte der Federn ein merkwürdig langer Federkiel. Mindestens zwei abgebrochene Federn. Könnte das auch von groben Geschwistern oder Eltern aus der Nestlingszeit stammen...?!?

    > Die äußeren Federn der Flügel wirken irgendwie "strubbelig bis fettig".

    Ist es generell eigentlich möglich, dass sich Federn OHNE vorangegangene Mauser (die Erstmauser erwarte ich erst in frühestens 3 Monaten) unter PFBD "einfach so" verändern? Ich meine - wenn die Federn einmal fertig entwickelt sind, dann verändern sie sich doch durch die Krankheit nicht; sondern erst die neu nachgewachsenen Federn NACH einer Mauser lassen Veränderungen erkennen?!? So habe ich´s zumindest von meinen Papageien in Erinnerung...

    Im Gegensatz zur Henne wirkt das Federkleid vom Hahn, der nach wie vor unter Polyurie leidet, geradezu edel, wobei mir auch bei ihm eine Stelle (leider nicht scharf fotografierbar) Sorgen bereitet. Die Polyurie wurde mit allen möglichen Präparaten behandelt, einige von der Dame der "Auffangstation"; zum Schluss habe ich, streng nach Anleitung, sogar eine Tyrode-Lösung zubereitet. Nach anderthalb Wochen hat sich aber noch nix getan, und ich denke, es müsste ja inzwischen seine Wirkung entfaltet haben, oder bin ich zu ungeduldig?

    Meine nächste Idee wäre, es mit Frauenmantelkraut oder Brombeerblättern (beides als medizinische Tees im Beutel) zu versuchen; beim Menschen hilft es genauso gut gegen Durchfall wie Chemiekeulen á la Imodium, wie ich aus eigener Erfahrung weiß ;) Wenn Tyrode nicht hilft, ist es ja vlt. doch kein Nieren- sondern ein Verdauungsproblem? (Zitat der Tierärztin: "Da wir alles ausgeschlossen haben, trinkt der Vogel dann wohl aus Langeweile." :/ ) Oder könnten solche Tees sogar Vögeln schaden?

    Zum Allgemeinzustand: Die federlädierte Henne nimmt kein Gramm zu (82 g), ist aber so agil, wie ich´s von einem jungen Nymphen erwarte (bzw. erhoffe). Der Hahn nimmt trotz Polyurie weiter zu (stolze 100 g), wirkt aber etwas träge, atmet sichtbar schneller als "normal", hat sich jedoch - im Vergleich zur Anfangszeit hier bei uns - ein wenig berappelt.

    Sorry für meine zahlreichen Fragen - aber erfahrungsgemäß wirft eine ärztliche Antwort gleich immer drei neue Fragen auf. Exponentielles Wachstum :rolleyes:

    In meiner Nähe gäbe es zwei weitere auf Vögel spezialisierte Tierärzte. Naja... der Vorgänger des einen hatte vor zig Jahren mal einen Prachtfink eingeschläfert, und in der anderen Praxis gab man einem von mir aufgefundenen Wildvogel 3 Spritzen - eine Stunde später starb er. Deshalb kam ich wieder auf Fr. Koenen zurück. Ich werde morgen mal ein wenig telefonieren, und dann entscheiden, wie und wo es weitergeht.

    Danke für die vielen Infos!

    Kleine Korrektur: Ich habe nur die ersten zwei Tage das Orniflox direkt in den Schnabel gegeben... was die beiden Krummschnäbel mir aber so krumm nahmen, dass ich auf Trinkwassergabe umgestellt habe (was die TÄ eh ab Tag 4 empfohlen hat) - mit der Konsequenz, dass ein Vogel mit großem Durst eben zu viel Antibiotikum zu sich nimmt. Die TÄ findet das aber okay ("Eher zu viel als zu wenig"...???), und ich versuche es dadurch auszugleichen, dass ich dem Hahn öfter auch eine Schüssel mit "purem" Wasser reiche... es dürfte trotzdem mehr als genug ankommen.

    Ja, ich lasse alles testen, und werde am Montag in der Umgebung in Erfahrung bringen, wo ein Test möglich ist, ohne dem Kleinen noch mal anderthalb Stunden Autofahrt zumuten zu müssen. Ich habe nur leider in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, dass alle Diagnostik, Therapie, alles Geldausgeben (Ich hatte zuvor nicht gewusst, dass man zum Halten kleiner Sittiche eine dicke Brieftasche benötigt) letzten Endes vergebens waren, da alle Tierchen, die man lieb gewonnen hatte, dann doch qualvoll eingegangen sind bzw. euthanisiert wurden. Und nach einer langen "Zwangsvogelpause" wegen PFBD direkt nach einer Woche wieder mit einer Verdachtsdiagnose darauf in die Vogelhaltung einzusteigen, ist... hm, zugegebenermaßen etwas frustrierend.

    Der Versuch, etwas Anders als Kolbenhirse in die Beiden reinzubekommen, ist ebenfalls bislang leicht frustrierend: Wahrscheinlich verbrauchen sie in der Zeit, die sie zum Futtern meiner Körnermischung brauchen, mehr Kalorien, als sie zu sich nehmen. Aber vielleicht dauert das nur noch ein paar Tage....

    Zur Interpretationsfähigkeit von Röntgenbildern der TÄ kann ich natürlich nicht viel sagen... ich hatte sie in früheren Zeiten wärmstens empfohlen bekommen, und dass sie keinen meiner Vögel bislang hat "retten" können, lag ja nicht an ihr, sondern an Krankheiten wie PFBD, Tumoren etc. Aber, wie ich's schon aus der Humanmedizin kenne: Zweitmeinung kann tatsächlich Leben retten!

    Da sich inzwischen einige neue Erkenntnisse ergeben haben, habe ich ein neues Thema eröffnet:

    Buggy
    12. Oktober 2024 um 13:57

    Danke für alle Antworten und Sorry dafür, dass ich nicht auf jede einzelne eingegangen bin - neben Job, Familie und Nymphis bleibt manchmal nur Zeit zum Lesen, nicht aber zum Antworten.

    Zur "Vorgeschichte" siehe hier:

    Buggy
    8. Oktober 2024 um 13:53

    Ich bin einigermaßen verwirrt bezüglich der Diagnostik meiner Tierärztin (aus der Landeshauptstadt NRWs): Zuerst hatte sie bei meinem ca. 8 Wochen alten und am letzten Wochenende stark "verhaltensauffälligen" Nymphen-Hahn Spirochäten festgestellt und ein Antibiotikum verordnet, für seine Schwester gleich mit. Da er daraufhin eine starke Polyurie entwickelte, fuhr ich mit ihm ein 2. Mal mit ihm dorthin: Röntgen war okay, also kein Nieren- oder anderer organischer Schaden. Das Blutbild war auffällig: Da ich kein Mediziner bin, habe ich's nicht wirklich verstanden, jedenfalls deute es auf eine virale Erkrankung hin, am ehesten PFBD oder Polyoma. Ein Alptraum, da ich früher schon einmal PFBD-erkrankte Sittiche hatte (und infolgedessen jahrelang keine mehr!).

    Die Dame, die mir die Vögel vermittelt hatte, reagierte fassungslos auf diese Nachricht - so etwas sei ihr in jahrzehntelanger Vogelvermittlung noch nie untergekommen, und den Züchter, von denen sie ihre (meist von den Eltern verstoßenen) Tiere bekommt, ebenfalls nicht. Ihre Alternativerklärung ist zu viel Stress durch den Umzug. Aber: Kann dadurch Polyurie auftreten? Außerdem: Kann die TÄ (die auch bei meinen damaligen Vögeln mit ihrer Verdachtsdiagnose leider richtig lag) sich so irren? Wie auch immer: Den definitiven Test würde ich sicherheitshalber bei einem anderen TA machen lassen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich würde auf diesen (nicht preiswerten) Test gern verzichten, so wie ich inzwischen bereue, überhaupt zur TÄ gefahren zu sein; nur will ich natürlich wissen, ob ich, wenn einer der beiden stirbt, einen gesunden Vogel zum Verbleibenden dazusetzen kann, ohne ihn mit zu verseuchen.

    Fraglich ist auch weiterhin die Ursache der Polyurie:

    1) PFBD führt nicht dazu, das wüsste ich von meinen Vögeln von früher

    2) Das Antibiotikum lt. TÄ ebenfalls nicht - nur Doxicyclin (?) würde dazu führen, nicht aber das verordnete Orniflox

    3) Die behandelte Krankheit (durch Spirochäten), die aber eh symptomlos war (kein Würgen etc.) führt ebenso zu keiner Polyurie

    4) Die Nieren - s. o. - sind okay

    Was also ist die Ursache? (Die mitbehandelte Henne hat übrigens "normale" Ausscheidungen.)

    Zudem sorgt mich, dass der Kleine in der Woche (ja, tatsächlich erst EINE Woche!), in der ich ihn bei uns habe, eher ab- als zugenommen hat, obwohl er Kolbenhirse frisst bis zum Abwinken: Zurzeit hat er ca. 75 g, was wohl nach allgemeiner Einschätzung zu wenig ist!?

    Tja... keine Ahnung, unter welchen Umständen genau die Beiden in die Pflegestelle gekommen sind. Nothandazufzuchten sind sie beide. Und da beide noch unter 80g sind und viel schlafen, müssten sie demnach beide den Infekt haben (Ich war nur mit dem Hahn bei der TÄ - die Henne wird aber ebenfalls behandelt). Oder ist es doch noch was anderes? Jetzt hat der Hahn auch noch wässrigen Durchfall - durchs Antibiotikum?

    Was genau die TÄ bei ihrer körperlichen Untersuchung checkte, ließ sie weitgehend unkommentiert. Sie fasste nur zusammen, dass sie nichts Auffälliges entdeckte. Also nichts, was sie zu Röntgen, Blutabnahme etc. veranlasste. Und sie ist ja auf Krummschnäbel aller Arten spezialisiert. Ich kann sie aber telefonisch noch mal danach fragen.

    Es scheint so, als ob ich "schlanke" Sittiche anzöge...meine beiden Großen liegen bei 85 bzw. 95g. Deshalb habe ich mir bei 78g eher gedacht "Oh, soviel schon." Aber unterernährt wirken alle vier nicht. Wobei ich im Zoo vor den Nymphis letztens schon gedacht hatte, mein Gott, was sind das für Brocken!? Im Vergleich zu meinen...

    Schmerzmittel sind, glaube ich, nicht nötig. Er sieht inzwischen deutlich entspannter aus. Sie schlafen beide sehr viel, aber ich schätze, das ist normal mit 8 Wochen, oder?

    Erst mal Danke für die schnelle Antwort.

    Was mich nur wundert: Der Hahn hat ja keine "google-üblichen" Symptome wie Erbrechen. Ihm ging's erst ein bisschen schlechter, und nach seinem "Wand-Crash" wirkte er zunächst zunehmend todkrank. Vielleicht auch eine Gehirnerschütterung, und die Spirochäten waren dann gewissermaßen ein Zufallsbefund? Oder, umgekehrt, seine Kropferkrankung hat zu seinem Crash geführt?

    Ich soll übermorgen bei der TÄ anrufen (ist nicht so ganz in der Nähe, verbunden mit einer auch für den Vogel strapaziösen Staufahrt über eine Rheinbrücke). Sie sagt mir dann, ob ich das Medi übers Wasser geben kann. Bis dahin füttere ich sowieso noch ein Brei-Antibiotikum-Mix, was die beiden zunehmend wehrhafteren Küken aber inzwischen ablehnen.

    Im. Augenblick sizen sie beide auf meiner Schulter und putzen sich rege. Vorgestern hätte ich mir das bei ihm nicht vorstellen können. Leider hat er gerade extrem flüssigen Kot ausgeschieden... so was habe ich bei noch keinem Nymph gesehen. Hoffentlich nicht das nächste Problem... vielleicht auch durchs Antibiotikum oder einfach, weil er zuvor getrunken hat, und das bei so Kleinen schneller "durchläuft"??

    Hallo,

    bin neu hier und hätte eine Frage zu zwei sehr jungen, handaufgezogenen Nymphis (ca. 8 Wochen), die mir über eine Pflegestelle vermittelt wurden - zusätzlich zu zwei erwachsenen Nymphis, die schon lange bei mir sind.

    Die beiden Küken sind futterfest, sollen aber noch zusätzlich mit Brei gefüttert werden, den sie jedoch zunehmend ablehnen.

    Bei der Übergabe letzte Woche schienen beide kerngesund, doch schon am Wochenende "schwächelte" der Hahn, und nachdem er bei einem seiner Flugversuche vor die Wand geflogen ist (kein Fenster, wohlbemerkt - die sind alle "verhangen"!), wirkte er sehr apathisch, nahm kein Futter mehr und wirkte abends so, als würde er die Nacht nicht überstehen.

    Er wirkte - oh Wunder - jedoch am Montagmorgen lebendiger als tags zuvor, allerdings immer noch nicht wie ein gesunder Vogel. Also fuhr ich nachmittags zu einer Tierärztin (die angeblich beste für Vögel in der Düsseldorfer Region), die Spirochäten im Kropf mit einer leichten Blutung dort diagnostizierte, ein Antibiotikum spritzte und für zuhause verordnete.

    Ich versuche das nun, irgendwie in passender Dosierung in die Kleinen reinzubekommen, die sich jedoch sehr gegen die Spritze wehren (ab Freitag darf ich es evtl. dem Trinkwasser beifügen).

    Der kleine Patient wirkt jedoch nach wie vor etwas apathisch, zieht die Augenlider von unten hoch, als hätte er Schmerzen, ist wesentlich weniger agil als seine kleine Schwester, frisst auch deutlich behäbiger. Allerdings: Das schwere Atmen und die geduckte Körperhaltung, wie am Wochenende, ist nicht mehr zu bemerken.

    Deshalb meine Frage ins Forum: Können solche Symptome überhaupt durch eine bakterielle Kropfentzündung verursacht werden (ohne dass ich den Vogel sich je erbrechen sah)? Ist die Antibiose, die ich nun schon bei beiden Vögeln begonnen habe, überhaupt zielführend? Kann er sich beim Fliegen gegen die Wand verletzt haben? Wie aber sollte ein Vogel überhaupt fliegen lernen, wenn man ihn nicht mal aus dem Käfig befreit? (Langfristig soll er dort eh nur nachts sitzen.) Könnte es auch mit Stress durch den Umzug und seinem offenbar "empfindsamen Wesen" zu tun haben?

    Hoffentlich nicht zu viele Fragen für den Anfang...

    Danke auf jeden Fall jetzt schon für hilfreiche Antworten? — Buggy

    (P. S.: Diese Anfrage habe ich in zwei Foren veröffentlicht - hoffe, dass sich nichts überschneidet!)