Wichtige Frage - Nymphis und Kakadus

    • Wichtige Frage - Nymphis und Kakadus

      Hallo meine lieben Flauschiverrückten :)

      Mich beschäftigt heute eine spezielle Frage.

      Meine Flauschis sind ja in ihrem eigenen Zimmer. In diesem steht auch zusätzlich eine grosse Voliere, in der sie nachts schlafen mit Nachtlicht. Tagsüber brennt die Birdslamp. Seile sind an den Decken befestigt und Schaukeln, Spielzeug, etc...

      Ich habe eine neue Bekanntschaft gemacht und wir sind regelmässig in Kontakt.
      Leider sind wir ca 4h auseinander.
      Er hat 2 Triton-Kakadus. Sie sehen fast aus wie Gelbhauben-Kakadus.
      Es sind wunderbare Tiere.

      Gehalten werden sie auch in einem Zimmer, jedoch ohne Voliere.

      :suess: Nun würde er gerne am Wochenende kommen und mich besuchen - mit den Vögeln :D

      Sie haben Hochsitze und Spielzeug dabei. Und wir würden sie zu meinen Tieren ins Zimmer stellen. Dort könnten sie auch schlafen. Meine Vögel würde ich natürlich in dieser Zeit in der Voliere lassen.

      Das ganze ist für mich sehr aufregend und spannend. Ich habe so etwas noch nie gemacht.

      Dennoch würde ich gern eure Meinung dazu erfahren. Eigentlich kann ja nix passieren. Notfalls wäre ein Fressnapf in der Nähe, man könnte einen kleinen Notfall Käfig für die Nacht kaufen. Ich habe einfach etwas angst, wie meine Geier reagieren. Die anderen sind mega zahm und sehr anhänglich. Meine sind teilweise sehr zahm aber 2 davon sind ängstlich und haben nur vor mir keine angst. Ich denke einfach an die Nacht. Ob man einfach ausnahmsweise das grosse Licht anlassen soll.

      Ich hoffe ich habe nicht allzu wirr geschrieben.

      Liebe Grüsse

      Melly
      :nymphi: Melly und ihre Flauschis :wink:
    • Es gibt nur die Möglichkeit, dass sie in einem Zimmer übernachten?
      Und die Tritons quasi frei im Zimmer?

      Es gibt Berichte, wo Nymphen, die kleinsten Kakadus, und Kakadus in der Größe von Gelbhauben oder Tritons ziemlich beste Freunde geworden sind. Immerhin ist die "Sprache" dichter zusammen als bei andren Papageien oder Sittichen.

      Aber: Meine paniken schon rum, sobald sich was größeres als sie bewegt. Und das auch eingesperrt - können da ja noch weniger flüchten.
      Selbst bei Menschen, die sie kennen, wenn sie eingesperrt sind, und die sich davor stellen, um zu gucken, werden sie zappelig und wollen flüchten. Ich muss diesen Menschen dann sagen, dass sie sich lieber ruhig wo hinsetzen sollen. (und lasse meine Geier dann schnellstens raus) Aber wenn die Tritons neugierig sind?

      Alles Ungewohnte nachts ist Anlass für einen Nightfright bei meinen.

      Und für die "Großen" ist es auch eine ungewohnte Umgebung. Sie könnten auch Angst haben, und entweder die Kleinen die Großen oder die Großen die kleinen mit der Angst anstecken. In freier Wildbahn verstehen auch andre Kakadus den Alarmruf der Gelbhauben.

      Und selbst wenn sie nur neugierig sind - wenn da so ein Riese ans Gitter kommt? Oder gar oben drauf will?

      Ich weiß nicht, wie weit, wie schnell man die Arten - stets unter Aufsicht - aneinander gewöhnen kann.

      Ich würde denken, das muss langsam geschehen.

      Jeder Vogel ist anders - für meine, da bin ich mir sicher, wäre das erstmal massiv Stress , und den würde ich zeitlich begrenzen.

      Aber gleich zusammen in einem Zimmer übernachten lassen , auch wenn mit Licht........?
      Auch wenn Ihr mit bei wärt?

      Ich würde die beiden Arten nur solange zusammen lassen (auch mit Gitter), wenn alle dabei entspannt scheinen. Ohne Aufsicht gar nicht. Das wäre eine Schritt für Schritt-Sache, denke ich.


      Paradiesvogel schrieb:

      Eigentlich kann ja nix passieren
      Das sehe ich nicht ganz so: Meine schaffens schon, sich durchs Gitter durch in die Zehen zu beissen, wenn wer drin und wer draussen ist.

      Und bei Panikflügen, seien es die Kleinen oder die Großen, kann immer etwas passieren.

      Aber das ist meine Meinung, wenn ich mir meine Pantoffelhelden anschaue. Erfahrung mit größeren Kakadus und unsern Kleinen habe ich nicht.

      Ich würde mindestens eine Ausweichmöglichkeit in getrennten Räumen versuchen zu schaffen - und dann erstmal schauen, wie sie überhaupt aufeinander reagieren. Eventuell auch mit Pausen für alle Beteiligten.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in fassungsloser Trauer um Minim ;(
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      Saint-Exupéry

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • karine hat schon sämtliche Gedanken zusammen getragen... auch ich bin eher skeptisch, hauptsächlich wegen der Gefahr, dass sie sich am Gitter gegenseitig in die Füße beißen ... die ist schon sehr groß und das gibt dann irreparable Schäden. Ich würde es auf gar keinen Fall machen. Auch ist ein unbekannter großer Vogel immer ein potenzieller Feind und lässt die Tiere sehr schnell panisch reagieren... ich kenne das von dem Anblick jener Pennantsittiche... ich habe es anfangs mal angedacht den beiden großen manchmal beide Zimmer für eine Stunde extra Freiflug zur Verfügung zu stellen (die Nymphen dann solange in der Voliere lassen). Das war ein Katastrophe... das habe ich nie wieder probiert.

      Außerdem sei auch zu bedenken, dass sie immer etwas einschleppen können (schlummernde Erkrankungen)
    • Ja, den letzten Punkt hatte ich glatt vergessen - auch wenn Vögel vorübergehend zusammenkommen, müsste man genau die medizinischen Checks machen, als wenn sie zusammenziehen.
      Manche Sachen übertragen sich ja allein schon über Gefiederstaub.

      Ich fände es, wenn, auch einfacher, wenn die Kleinen draußen wären und die Großen hinter Gitter betrachten könnten. Oder flüchten. Also selbst den Abstand wählen könnten.
      Die Gefahr mit den Zehenbissen wäre bei Neugierde seitens der Nymphen dabei allerdings noch größer.Da musst Du die enorme Blutungsgefahr bedenken - bei diesen Schnäbeln..............

      Wie Du auch entscheidest, wenn es eine Begegnung unter welchen Hochsicherheitsbedingungen auch immer geben sollte, würde mich die Reaktion der beiden Arten, die ja trotz allem "Verwandte" sind, schon auch interessieren.
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    • Vielen Dank für eure aussagekräftigen und hilfreichen Antworten.

      Mir ist nun wirklich klar geworden, dass man die Grossen keinesfalls ohne Käfig übernachten lassen darf. Deswegen werde ich eine kleinere Voliere organisieren, welche dann in das Vogelzimmer kommt. Beide Parteien werden in diesen 2 Tagen in ihren Volieren bleiben. Oder die grossen sehr zahmen werden mit ins Wohnzimmer genommen.

      Ich denke es ist auch besser, wenn die grossen dann in ihrem Nachtkäfig in einem anderen Zimmer schlafen. Nicht im Vogelzimmer.
      Ihr habt mir hilfreiche Wege und auch Problematiken aufgeführt, wofür ich sehr dankbar bin. Soweit habe ich teilweise gar nicht gedacht...

      Zuletzt auch wegen Krankheiten.

      Ich werde euch berichten :)
      :nymphi: Melly und ihre Flauschis :wink:
    • Oh, ich hätte auch Angst, die Großen und die Kleinen zusammenzulassen. Ich habe mal ein Bild gesehen, wie ein Sonnensittich einen Welli zugerichtet hat. Dürfte vom Größenverhältnis ähnlich sein. Ich glaube, der Welli hat es am letzten Ende nicht überlebt, da ihm der Sonnensittich den Rücken aufgebissen hat.

      Ich hatte mal Wellis im Käfig zur Urlaubsbetreuung im Zimmer, wo meine Nymphen frei fliegen konnten. An eingeschleppte Krankheiten durch Vogelstaub hatte ich damals noch nicht gedacht (war noch zu naiv und ungebildet, was so etwas angeht). Die Wellis sind immer nur zusammengezuckt, wenn meine Nymphen im Freiflug über den Käfig sind. Insgesamt waren die Wellis sehr entsetzt über meine "Riesen".
      Grüße von Sylvie & Nymphiebande
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      Loulou :engel: (01.01.2012) & Momo :engel: (15.12.2012) & Nele :engel: (26.04.2014) & Jipsi :engel: (03.12.2015)
    • Paradiesvogel schrieb:

      Ich werde euch berichten
      Ja, ich fände schon interessant, wie sie aufeinander reagieren.
      (manchmal ists mit Hunden ja so , dass man denkt, geht gar nicht, und dann hat der Nymph den Hund voll im Griff - wobei auch hier gilt, nicht ohne Aufsicht)
      Immerhin sind sie "verwandt".
      (wobei ich nicht wüßte, ob mir das was nützte, wenn ich einem Silberrücken-Gorilla gegenüberstünde......)-
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