oje. . .

    • bin neu hier und voller Fragen. Das wird aber kaum ein "neues Thema" sein, bin also wohl falsch in dieser Rubrik *schäm* - darum will ich die Fragen hier nicht stellen.Jedenfalls hab ich 6 glückliche Nymphen, die frei fliegen . . und nun seit 9 Tagen Babys. Hab Futterfragen. Wie mach ich das? Oder ist jede direkte Frage "Neuthema" und ich sollte einfach das Forum nach passenden Beiträgen durchsuchen? *wieder schäm* viele Grüße von Raptor, jungVater
    • Hi und herzlich willkommen,

      leider kann ich Dir zu Küken nicht weiterhelfen, denn das konnte ich bislang bis auf eine tragische Ausnahme mit Todesfolge Legenot erfolgreich verhindern.

      Schau doch mal in der Rubrik "Brut". Da findest Du ne Menge an Erfahrungsschatz. Sicherlich wird sich auch der ein oder andere auch noch auf Deinen Beitrag hin melden.
      Grüße von Sylvie & Nymphiebande
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      Loulou :engel: (01.01.2012) & Momo :engel: (15.12.2012) & Nele :engel: (26.04.2014) & Jipsi :engel: (03.12.2015)
    • Also, EIGENTLICH, direkte Brutunterstützung, schon im Vorfeld, machen wir hier deshalb nicht, weil so vieles schief gehen kann, und auch so viele Abgabe-Nymphen, ob im Tierheim oder auf E-Bay , auf ein gutes Zuhause warten , wir nicht zur Nachahmung anregen wollen aus diesen Gründen, und zudem auch selber oft keine eigene Bruterfahrung haben...................

      Wenn es dann aber doch passiert ist (über gewollt oder ungewollt macht dann auch keinen Sinn zu diskutieren), helfen wir natürlich im Rahmen unsrer Möglichkeiten.

      Was wiederum heißt, dass unsre Brutexpertin hier schon länger nicht zugegen war, und ich selbst keine Bruterfahrung habe,(wie etliche hier), mir auch nur etwas Wissen angeeignet habe, aber gerade über den "normalen" Brutablauf mit Sicherheit nicht alles weiß.
      Meist muss ich ja dann einspringen, wenn es Probleme gibt. wobei man die mit etwas Hintergrundwissen ja auch besser vermeiden kann............

      Da das bei Dir jetzt nicht klingt wie "Hilfe, Eltern füttern nicht mehr" , gehe ich davon aus, dass bisher alles seinen normalen Gang geht?

      Auch dann, falls noch nicht getan, solltest Du Dir auf jeden Fall schnellstens ein spritzengängiges Handaufzuchtfutter besorgen (am besten erhältlich: Nutribird A21), und Plastikspritzen, denn das kann sich immer von einem Moment zum andern ändern, und dann bist Du es, der die Küken füttern muss.

      Wird im Nistkasten gebrütet oder ist es eine Bodenbrut?
      (Kurz und schnell zum zweiten: es ist sinnvoll, dann eine Abschirmung wie zum Beispiel einen Stein neben die Nistmulde zu tun, damit die Eltern und die Kleinen etwas geschützter sind und die Kleinen nicht jedesmal mitreissen, wenn sie sie gegen den Rest des Schwarms verteidigen. erstens können sie sie damit verletzen, zweitens werden die Kleinen dort oft nicht mehr gehudert und richtig gefüttert, kühlen aus, und müssen dann notversorgt werden)

      Im Kasten einmal am Tag kontrollieren, ob die Eltern richtig füttern, wenn sie es zulassen auch etwas reinigen, dann Küken aber sofort wieder rein. Bei der Kontrolle des Kastens solltest Du auch darauf achten, ob die Küken plattgehudert wurden und womöglich Beinfehlstellungen haben. Im Kükenalter kann man Spreizbeinchen noch korrigieren, beim Altvogel nicht mehr.

      Als Futter für die Alten zum verfüttern kannst Du ein kommerzielles Aufzuchtfutter nehmen, da kenne ich mich leider nicht mit aus, was dort das Empfehlenswerteste ist. Da die Vögel da aber oft schon im Vorfeld dran gewöhnt werden müssen, erzähle ich mal lieber, was die Züchterin zweier meiner Vögel während der Aufzucht angeboten hat:
      Sie hat gekeimten Weizen, Eifutter und das normale Futter angeboten.

      Manche Elterntiere verfüttern gern auch frisches Ei. Du solltest ein Vitaminpräparat wie Korvimin ans Futter geben, damit die Kleinen alle Nährstoffe erhalten.
      Viele füttern viel opulenter, aber oft mit drastischen Folgen - dazu gleich mehr.

      Natürlich verfüttern die Alten gern weiches und gehaltvolles Futter, und weiches sollte am Anfang auch mit dabei sein (wobei der gequollene/leicht angekeimte Weizen und das Eifutter da schon reichen können.
      Kochfutter wie Nudeln, Reis, oder ein Großsittichkochfutter kann man, gerade dann, wenn mit dem Keimen von Weizen Probleme hat sicher anbieten , eine solche Kochfuttermischung hat auch den Vorteil, vielfältig zu sein.

      Das Problem ist, grad wenn das Futter sehr gehaltvoll und nur weich ist : Die Alten fressen es ja auch selber und können dadurch schnell wieder in Brutstimmung geraten. Wenn sie eine nächste Brut beginnen wollen, kann es passieren, dass sie die aktuellen Küken loswerden wollen.
      Im besseren Fall rupfen sie sie nur , im schlechteren wird nicht mehr gefüttert.
      Das ist leider eines der häufigsten Probleme, zu dem hier und in andren Nymphenforen regelmäßig Hilferufe eingehen. Deshalb bitte Handaufzuchtfutter für den Fall der Fälle parat haben, denn der Fall der Fälle tritt grundsätzlich Samstag nachmittags ein, wenn keins mehr zu besorgen ist.

      Gegen eine erneute Brutlust der Eltern solltest Du deshalb zwischen der dritten und der vierten Woche (wann genau, muss ich auch erst nachschauen) das Angebot an weichem und sehr gehaltvollen Futter reduzieren. Normal füttern die Eltern dann auch vermehrt feste Körnchen. erhöhe deren Anteil am angebotenen Futter gegen über Weich-und Eifutter.

      Das war jetzt ein Schnelldurchlauf der wichtigsten vermeidbaren Probleme.
      Du schreibst aber von jeder Menge Fragen. Ich kann nicht garantieren, sie alle beantworten zu können, werde es aber , so gut es geht, versuchen.

      Ich habe das Thema dazu jetzt in den Themenbereich Brut verschoben.
      Und natürlich musst Du innerhalb dieses Themenbereichs nicht für jede einzelne Frage ein neues Thema eröffnen - Du darfst sie ruhig gesammelt "abgeben". :smile:
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in fassungsloser Trauer um Minim ;(
      __________________________

      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • Hallo und willkommen im Forum! :wink:
      Dein Beitrag klingt eigentlich nicht nach Notfall, daher vermute ich mal du willst allgemeine Tipps.
      Das Wichtigste zuerst. So wenig wie möglich stören und ändern.
      Das macht nur Stress und beschwört Probleme herauf.

      Da du vermutlich nicht gezielt das Futter umgestellt hast oder spezielles angeboten hast musst du damit jetzt auch vorsichtig sein.
      Was sie bisher kriegen kennen sie und versorgen damit auch die Kleinen und damit werden sie auch groß!

      Was du anbieten könntest ist Keimfutter, Kochfutter, hartgekochtes Ei. Falls sie nichts davon schon kennen - Vorsicht.
      Nicht ständig was anderes und womöglich noch am selbem Tag. Das macht wieder Stress, den wollen wir nicht.

      Aufzuchtfutter - nicht zu verwechseln mit Handaufzuchtsfutter - kannst du in einem Extraschälchen dauerhaft anbieten.
      Da gibt es verschiedene. Feuchtes, Trockenes, Trockenes mit Insekten. Das Letzere mögen meine am liebsten.
      Wenn sie es annehmen, prima. Wenn nicht, auch egal.

      Das sind alles nur Hilfsmittel für die Eltern, nichts davon brauchen sie zwingend um ihre Küken aufzuziehen.

      Karine hat ja auch schon viele Tipps gegeben, daher - falls du spezielle Fragen hast - immer her damit, dann können wir auch gezielt antworten.
      Ansonsten wünsche ich eine komplikationsfreie Aufzucht deine Minihauben!
      Liebe Grüße von Iris mit den Kampfsittichen


      :nymph3: :nymph4:
    • Danke!!!!!!Super!!!!!Die Frage, die ich nun hatte, ist von Euch bereits beantwortet.Und zwar sehr gut beantwortet. Ja, meine Süsssen Hauben sindd glücklich und machen auch alles soweit gut. Daß einer zu klein ist, werde ich nun Dank Eurer antworten ändern. Gut auch der Tip, die nächste Brut zu verhindern kdurch weglassen von Quellfutter.Nun besorge ich mir das Handaufzuchtsfutter . . . Danke sehr - und, klar, im Raum Nbg, wenn jemand einen Kleinen Jungen will, gebt Bescheid.
      Ihr habt mir sehr geholfen.
      Gruß,6Hauben ausgewachsen,3Minihauben . . . und ein "Haubentaucher" . . ,wie man in Franken zu Nullprofis sagt :)