gefährliche Beschäftigung

  • Hallo liebe Nympfenhalter, :klug:
    ich weiß nicht ob ihr das beim Spielen bzw. Schreddern mit den tollen Schredderbällchen schon mal beobachtet habt.
    Die Hauben sind ja wahnsinnig scharf auf die Bälle und können sich stundenlang damit beschäftigen. Es war schön, sie dabei zu beobachten. Für mich steht aber fest, das ich dieses Spilezeug meinen Tieren nicht mehr geben werde.
    Beide haben sich bei Auseinandernehmen dieses Balles so darin verheddert, dass sie beim Wegfliegen darin hängen geblieben sind.
    Da ich sie nur rauslasse, wenn ich zu hause bin, war ich heilfroh, dass das in meinem Beisein passiert ist. Sie kamen zwar durch hektisches Flattern selber wieder raus, aber ich möchte mir nicht ausmalen, was passieren kann, wenn das in der Voli passiert und man ist nicht anwesend. :angst: :angst:
    Bevor das passierte war ich gerade am Knipsen und habe somit sogar paar Schnappschüsse davon, wie sie schon mit den Füssen drinnen hingen.

    Man kann wirklich nicht genug aufpassen! Das wird mir jetzt richtig bewußt.

  • Ach herrje- das sieht ja wirklich heftig aus. :rolleyes:

    Man sollte wirklich jedes Spiel- und Schredderzeug regelmäßig kontrollieren. auch wenn man dabei ist, können furchtbare Unfälle passieren. :klug:

    Aus was für einem Material sind deine Bälle denn? Die Halme kommen mir so dick vor.

    Liebe Grüsse von Hellen mit

    Mathilde+ Finn , CharLotte + Fiete, Susi + Hannes , Chico +Pepe , Lucky + Rocky, Filou, Jule, Stern(chen) und Nela im Separee.

    Einmal editiert, zuletzt von Flori (14. Dezember 2012 um 14:14)

  • Hallo Hellen,
    das sind die Schredderbälle von Bird Toys.
    Sind die 6cm großen. Aber selbst bei den kleineren, kann ich mir vorstellen, dass die sich verheddern. Aber... vielleicht sind die kleinen vom Material her nicht so starr? ?(
    Obwohl...steht extra da "für alle Vögel"???
    Zum kontrollieren kam ich gar nicht. Waren eine halbe Stunde in Beschlag und da wars schon passiert.

    Viele Grüße von Katrin & den Häubchen
    :nymph3: Max(i) & :nymph1: Moritz

    Einmal editiert, zuletzt von katrinT (14. Dezember 2012 um 14:23)

  • Oh das ist gar nicht gut :rolleyes:

    Was allderings auch Unfälle vorbeugen kann wäre das Entfernen der Fußringe, sofern diese offen sind.
    Das ist nämlich auch immer wieder eine große Gefahrenquelle.

    Hoffentlich passiert sowas nicht mehr !

    Es grüßen Ricky & Butter :suess: , Shaka & Kobold :suess: , sowie ihre federlose Betreuerin Kira :saug:
    Für immer in unserem Herzen, Tweety :engel:

  • hallo zusammen


    kann es sein das bei der haube auf dem 3. bild die krallen zu lang sind ? bei dem 2 . bild bin ich mir nicht ganz sicher ´, sieht man nicht so gut .

    tiere sind keine menschen , andersrum bin ich mir manchmal nicht sicher

    :nymphi:maggie :nymphi:mick ,:engel: momo in gedanken bei uns ,uli und carmen :wink:

  • Zitat

    Original von tiedefender

    kann es sein das bei der haube auf dem 3. bild die krallen zu lang sind ? bei dem 2 . bild bin ich mir nicht ganz sicher ´, sieht man nicht so gut .

    Echt? Krallen zu lang?
    Kann denn das schon im Alter von knapp 7 Monaten sein?
    Und wie lang dürfen sie sein?
    Darf mir garnicht vorstellen, die einfangen zu müssen um die Krallen zu verschneiden.

    Zum Thema Fussringe hab ich mir auch schon Gedanken gemacht.
    Die Ringe der Beiden sind ca. 1mm offen.
    Als ich hier beim Stöbern einen Beitrag lass, wo ein Häubchen sich sehr schwer verletzt hat durch das hängenbleiben durch den Ring am Gitter, hab mir auch gedacht ich entferne die Ringe.
    Aber wie macht man das???

    Viele Grüße von Katrin & den Häubchen
    :nymph3: Max(i) & :nymph1: Moritz

  • Hallo

    Nein, die Krallen sind nicht zu lang. Da ist alles in Ordnung. :richtig:

    Wenn du unterschiedlich dicke Äste und Sitzmaterialien anbietest, nutzen sie sich auch von alleine ab.

    Meine Nymphies, die einen offenen Ring hatten, hat mein Doc immer direkt entfernt. Genau aus dem Grund, dass das Risiko von Verletzungen besteht.

    Liebe Grüsse von Hellen mit

    Mathilde+ Finn , CharLotte + Fiete, Susi + Hannes , Chico +Pepe , Lucky + Rocky, Filou, Jule, Stern(chen) und Nela im Separee.

  • Hallo!

    Klar kannst du selber Ringe entfernen. Die offene braucht man ja eigentlich nur aufbiegen. Die Betonung liegt auf " nur" ;)

    Wenn du dich traust, den Vogel ruhig zu halten und jemanden hast, der das Biegen oder umgekehrt übernimmt, kannst du es gerne machen. :smile:

    Wie gesagt, mein Doc hat es immer automatisch gemacht und es sah auch nicht kompliziert aus.

    Unser Justus hat seinen noch um, welcher auch etwas eng sitzt. Justus ist aber eine Schissbux und ich hätte Angst, dass ich ihn verletzte. Er hat schon einmal vor Angst seinen ganzen Schwanz abgeworfen. :ohnmacht:

    Liebe Grüsse von Hellen mit

    Mathilde+ Finn , CharLotte + Fiete, Susi + Hannes , Chico +Pepe , Lucky + Rocky, Filou, Jule, Stern(chen) und Nela im Separee.

  • Abhilfe wäre: man bastelt die Bälle selber.

    Dazu von Trauerweiden einige Äste abschneiden, ins Wasser stellen bis Triebe spriessen und nen großen Ball flechten. Geht ganz Easy... 2 - 3 Äste zusammen legen und zu nem Kreis zusammen knoten. Dann weitere Äste dazu... bis es eine Kugel ist. Der Durchmesser sollte mind. 25 cm betragen, um solche Unfälle zu vermeiden.

    lG Oliver

    Oliver, mit den Kampffliegern :beifall: Merlinchen - Jerry, Mäuschen- Billbo, Willow - Charly :pfeif:

  • Wenn man es so sieht, ist jedes Spielzeug "gefährlich". Jeder Flauschi könnte sich irgendwo verfangen. Wenn man von so etwas ausgeht, dürfte man den Geiern garnix mehr zum spielen anbieten.... oder?

    Oliver, mit den Kampffliegern :beifall: Merlinchen - Jerry, Mäuschen- Billbo, Willow - Charly :pfeif:

  • Zitat

    Original von Silvaner
    Wenn man von so etwas ausgeht, dürfte man den Geiern garnix mehr zum spielen anbieten.... oder?


    Doch, natürlich. Du kannst sie ja schlecht auf Besenstielen sitzend in der Gummizelle halten. ;)

    Ich denke es kommt wie immer darauf an große Gefahren wie Bleibänder, Spalten, unbedeckte Fenster auszuschließen und die vielen weniger offensichtlichen Gefahren zu minimieren und aufzupassen. Dazu gehört eben auch die regelmäßige Kontrolle der Spielzeuge und ggf. Austausch. Und es ist gut wenn solche Gefahren hier im Forum gezeigt werden, denn manchmal kann man gar nicht dumm genug denken.

  • Zitat

    Original von Silvaner
    Wenn man es so sieht, ist jedes Spielzeug "gefährlich". Jeder Flauschi könnte sich irgendwo verfangen. Wenn man von so etwas ausgeht, dürfte man den Geiern garnix mehr zum spielen anbieten.... oder?

    Oliver hat eigentlich Recht...

    Aber was sagt uns das wieder? :klug:
    Das man die Vögel nie unbeaufsichtigt lassen sollte. :(

    Viele Grüße von Katrin & den Häubchen
    :nymph3: Max(i) & :nymph1: Moritz

  • Da stimme ich nicht zu. Mir sind in diesem Punkt täglich ganztägiger Freiflug wichtiger als die Sicherheit. In der Voliere können die Nymphen sich auch furchtbar verletzen. Unsere Ally hat sich letztes Jahr eine Kralle abgerissen - wir wissen bis heute nicht wo in der Voliere sie das geschafft hat.

    Und selbst wenn man zu Hause ist - niemand kann rund um die Uhr Aufsicht gewährleisten.

  • Ja gut, ich möchte nun auch keinen Streit heraufbeschwören. Bitte nicht!

    Mal abgesehen von den Schredderbällen, die das Thema waren.
    Mir ist schon bewußt, dass man nicht alle Gefahren aus dem Weg räumen kann.
    Ich bin ja auch noch nicht so lange Nympfenhalter wie viele hier um aufzuzählen was alles passieren kann. Mein Wohnzimmer ist auch noch nicht sooo Vogelsicher, um so wichtiger für mich, die Vögel nicht unbeobachtet zu lassen.
    Ich war schon manchmal nahe dran zu sagen, ach die sitzen eh die ganze Zeit auf ihrer Voli, ich geh mal einkaufen und lasse sie draußen. Aber das vergeß ich mal ganz schnell. Jedenfalls noch...bis das Zimmer soweit ok ist.
    Mal sehen, welche Gefahren mir in den kommenden 25 bis 30 Jahren noch aufgezeigt werden.

    Zitat

    Original von Jana
    ... denn manchmal kann man gar nicht dumm genug denken.


    so isses wahrscheinlich

    Viele Grüße von Katrin & den Häubchen
    :nymph3: Max(i) & :nymph1: Moritz

  • Streiten will hier glaube ich keiner ;)
    Ist halt nur ein sehr ernstes Thema, über das man sich wirklich Gedanken machen sollte.

    Ich bin ja auch eher vorsichtig (um nicht zu sagen panisch :schaem: )

    Dennoch will ich mich Jana anschließen.

    Es gibt so viele Gefahrenquellen, die man wirklich nicht vermeiden kann, wenn man ihnen sinnvolle Beschäftigung bieten will. Das Wichtigste ist wohl, dass man immer auf der Hut ist und sich der möglichen Gefahren bewusst ist. Umsomehr ist es auch wichtig, dass man von solchen Unfällen entsprechende Berichte wie diesen hier lesen kann. Damit ist man bestens gewappnet und kann das entsprechend auch weiter erzählen, um andere Halter darauf aufmerksam zu machen.

    Unter Aufsicht kann ebenso was passieren: wenn mal heftige Panik ausbricht, dann kann ich als Halter in der Regel nur dastehen und nicht viel tun, ausser hoffen. Ist also nicht gesagt, dass unter Aufsicht nichts passieren kann.

  • In der Voliere ist bei uns nichts zum spielen drin. Schredderkrams dafür ohne Ende und immer nen paar frische Zweige zum entfernen der Blätter :fass: Da die Vögel 9 Std am Tag unbeaufsichtigt sind, gibts halt nix in der Voli.

    lG Oliver

    Oliver, mit den Kampffliegern :beifall: Merlinchen - Jerry, Mäuschen- Billbo, Willow - Charly :pfeif:

  • Hallo!

    Ich kann sie doch nicht vor allem schützen. Ein Unfall kann ja auch passieren, wenn ich dabei bin. Man braucht ja nur mal in den Keller oder auf die Toilette gehen.

    Unsere haben 24h Freiflug und es ist -toitoitoi- noch nie was passiert.

    Ich biete keine Seile an, Blumen und Pflanzen wurden verbannt und alle Kabel sind gesichert. Schränke und das Sofa sind mit Plexiglas abgesichert, damit sie nicht drunter können,usw.Solche offensichtlichen Gefahren sollte man ja sowieso vermeiden. Auch wenn sie nur unter Aufsicht Freiflug haben, haben z.B. giftige Pflanzen in dem Zimmer nichts zu suchen.

    Auf der anderen Seite lernen die Vögel ja auch, wie man mit dem Freiflug und den angebotenen Sachen umgeht. Wenn ich überlege, wie viele Abstürze es gab, als ich das erste Mal etwas Wackeliges anbot. Bei unserem letzten Neuzugang Hannes konnte ich es wieder beobachten. Er konnte super fliegen, aber das Landen auf einer wackeligen Schaukel oder einem Ast fiel ihm sehr schwer. Inzwischen landet er auch dort so gut, wie auf den festen Untergründen. :smile:

    Wichtig ist, dass man immer alles im Auge behält und kontrolliert. Ich habe auch schon Spielsachen und Seile entfernt, als ich bemerkte, dass sie die Fasern fraßen.

    Freiflug unter Aufsicht ist nicht gleich einem Freifahrtschein zur Sicherheit der Vögel.;)

    Liebe Grüsse von Hellen mit

    Mathilde+ Finn , CharLotte + Fiete, Susi + Hannes , Chico +Pepe , Lucky + Rocky, Filou, Jule, Stern(chen) und Nela im Separee.

  • Ja die alten ;) Haubenprofis. :klug:

    Solche Worte sind aber auch nur duch jahrelange Erfahrungswerte zu finden (denke ich mal).

    Was mir ehrlich schwer fällt... ich kann nicht so richtig erkennen, ob nur geschreddert oder auch davon gefressen wird.
    Hab so einen Schredderverlauf mal intensiv beobachtet, aber es gelingt mir nicht.
    Vieles fällt runter, aber was im Magen landet? keine Ahnung.
    Gerade bei Korkrinde, wo stundenlang geknappert wird.

    Viele Grüße von Katrin & den Häubchen
    :nymph3: Max(i) & :nymph1: Moritz