Würgen?

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    • Update zu Momo ...

      Heute wieder Tierarztbesuch, weil das Würgen und Spucken nicht besser wird.

      Zuerst gab es eine Blutuntersuchung. Alle Werte sind gut, keine Auffälligkeiten.

      Dann wurde ihr ein Kontrastmittel gegeben (das sie nur zum Teil wieder rausgespuckt hat), und sie wurde geröntgt, um festzustellen, ob es Fremdkörper im Verdauungstrakt gibt - nichts. Allerdings gibt es Veränderungen in den Knochen und Gelenken, die eigentlich durch Legen verursacht werden, was aber bei Momo nicht der Fall ist.

      Ein Flügelgelenk war auffällig dick, da wurde dann noch Flüssigkeit entnommen, die Ergebnisse kommen nächste Woche. Verdacht auf Tuberkulose.

      Jetzt soll ich schon mal Antibiotikum geben (Baytril) und Lactulose ins Trinkwasser.

      Hm, vielleicht ist alles nur psychisch und sie möchte uns mitteilen, dass sie irgendetwas ank...? Ziemlich rätselhaft auf jeden Fall ...
    • Federlose schrieb:

      Allerdings gibt es Veränderungen in den Knochen und Gelenken, die eigentlich durch Legen verursacht werden
      Heißt das, dass vermehrt Kalk eingelagert ist (auf dem Röntgenbild heller als normal, da röntgendichter) oder dass vermehrt welcher abgebaut wurde ? (eher weniger Röntgndichte und ich glaub auch, ungleichmäßigere Kalkverteilung)

      Den ersten Fall habe ich mit Motte ja gerade, bei ihr nennt sich das polyostotische Hyperorthose, ist bei ihr zum Glück bislang nur in den Beinknochen. Wenn sowas weiter fortschreitet, kann es sehr schmerzhaft werden und/oder die Bewegungsfähigkeit einschränken, besonders, wenn es eben über die Knochen hinaus in die Gelenke geht.

      Aber das sollten sie dort ja auch kennen, was dafür spricht, dass es etwas anderes ist...?

      Die Lactulose dürfte für die Leber sein sein?
      Wie sah die denn auf dem Röntgenbild aus?

      Ich denke, wenn so ist, dass die Leber so vergrößert ist, dass sie auf Magedarmtrakt drückt und so das Würgen verursacht (so hatte ichs in den bisherigen Posts verstanden), dass das dann nichts ist, was so ganz schnell besser wird.

      Aber blöd, wenn jetzt noch eine zusätzliche Baustelle da ist.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in fassungsloser Trauer um Minim ;(
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      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • Diesmal haben wir das Röntgenbild nicht zusammen angeschaut. Aber wenn ich mich recht erinnere, war letztes Mal schon die Rede davon, dass vermehrt Kalk abgebaut worden war. Werde aber noch mal nachfragen, wenn ich wegen des Ergebnisses anrufe.

      Anscheinend war die Leber nach wie vor auffällig auf dem Röntgenbild, aber ich werde auch noch mal nachfragen, ob sie sich seit dem letzten Bild vergrößert oder verkleinert hat.

      Die Lactulose ist für die Leber. Und ja, wenn "nur" die Fettleber die Ursache ist, wird es einfach dauern, bis es besser wird. Aber ich habe einfach bisher das Gefühl, dass es noch gar nicht besser geworden ist - letzte Woche hatte ich sogar den Eindruck einer Verschlechterung. Deshalb war es mir jetzt wichtig, noch mal die Blutwerte prüfen zu lassen.
    • Bei Pinu, Pebbles und Krümel waren Schwermetalle (Zk, Cu) die Auslöser. bei Püppi war es die Chlamydienbehandlung.

      Alle bekamen immer eine sechswöchige Kur und anschließend Kontrolle.


      Lebererkrankungen

      Trinkwasser
      Phytho-Nephrol
      Pegoamin
      Avichol oder B-Chol
      Eventuell Vitamine: B, C, K

      Futter
      Mariendistelextrakt (Tabletten oder Kapseln)
      Biotin Tabletten (Nur nach ärztlicher Anweisung)
      Ursochol (Nur nach ärztlicher Anweisung, Verschreibungspflichtig))
      alles vermischt mit Korvimin

      Peroral
      Lactulose

      Viel Obst, Gemüse und vor allem Kräuter sowie fettarmes Futter

      Die Dosierung sollte nach ärztlicher Anweisung erfolgen

      Mariendistelextrakt und Biotin sowie Avi-Chol bekommen alle seitdem regelmäßig. Und 1 mal alle zwei Wochen Vit B12 und täglich Brokkoli. sowie Golliwog.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein: und seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :wein:
    • Federlose schrieb:

      Aber wenn ich mich recht erinnere, war letztes Mal schon die Rede davon, dass vermehrt Kalk abgebaut worden war
      Ich glaube, das ist auch die eigentlich häufigere (und wohl auch hormonell bedingte) Knochenveränderung bei den Hennen. Nur wegen des verdickten Gelenks war ich unsicher.

      Auf jeden Fall drücke ich ganz ganz doll die Daumen, dass sich der Verdacht auf Tuberkulose nicht bestätigt.

      Zum Thema Lebertherapie hat Siggi ja schon ausführlich geantwortet.
      Mariendistelextrakt gibt's hier mit dem Korvimin gemischt auch regelmäßig für alle, Avi- chol für die Hähne.
      Wenn Mumm zu Mauserbeginn abbaut, dann ebenfalls ein Aminosäurepräparat, bei ihm hat sich akzeptanzmäßig Panta 20 zum Aufsprühen auf z.B. Kohi durchgesetzt.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
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    • Federlose schrieb:

      Danke Euch für die Tipps! Bald hab ich einen ganzen Apothekenschrank für die kleinen Geier beisammen!
      stimmt! In den Flurschränken ist auch nur Vogelbedarf. Von Futter über Leckerchen zum Kork.
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      Liebe Grüße
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    • So, gestern bekam ich einen Rückruf von der Ärztin auf den Anrufbeantworter. Es ist keine Tuberkulose! :)

      Es wurden allerdings Staphylokokken festgestellt, die schuld sein könnten an der Knochenveränderung. Es steht noch ein Resistenztest aus, das Ergebnis gibt es morgen.

      Es wäre gut, Calcium zuzfüttern, insofern schließe ich auf einen Calciumabbau in den Knochen.

      Dann wurde anscheinend noch ein Leberwert untersucht, der nicht gut ist (aber das Problem ist ja bekannt). Bzgl. der Leber ist zwischen diesem und dem letzten Röntgenbild keine Veränderung zu sehen (schade, ich hatte gehofft, dass sie sich vielleicht schon etwas verkleinert hat).
    • Ich kann Dir nur nochmals dazu raten einen Schwermetalltest zu mache, sprich Blutabnahme und Prüfung auf Zink und Kupfer. Lebererkrankungen sind oft Folge zu hoher Schwermetallkonzentrationen.
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    • Puh, gut, dass es keine Tuberkulose ist.
      Die Staphylokokken waren in der Probe , die aus dem Gelenk genommen wurde?

      Federlose schrieb:

      Es wäre gut, Calcium zuzfüttern, insofern schließe ich auf einen Calciumabbau in den Knochen.
      Ich denke, es ist das Wahrscheinlichere - aber auch Motte mit ihren zu dichten Knochen hat zuerst deutlich, jetzt immer noch etwas übers Trinkwasser Kalzium dazubekommen müssen.
      Dadurch, dass sie soviel in die Knochen einbaut, fehlt es im Rest des Körpers.
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    • Neu

      Hallo zusammen,

      ich habe mal wieder ein Update zu Momo und eine Frage.

      Also erst mal: Die Antibiotikumgabe für die Gelenkproblematik ist überstanden. Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob das etwas gebracht hat.

      Was die Leber angeht, ist ihr Würgen möglicherweise etwas seltener geworden, sicher kann ich es aber nicht sagen, zwischendurch ist es immer mal ein paar Tage etwas besser. Was mir etwas Sorgen macht, ist ihr Gewicht. Das scheint langsam, aber stetig nach unten zu gehen. Jetzt sind es 82g, und sie ist recht groß.

      Das Körnerfutter ist fettarm, sie bekommt Hirse, ab und zu Nudeln und Kartoffeln. Was könnte ich tun, damit sie zunimmt, ohne die Leber zu belasten?

      Sollte ich mal eine Pause mit der Lactulose machen, die sie übers Trinkwasser bekommen, weil die doch abführend wirkt?

      Danke schon mal!
    • Neu

      Für jemanden, der nicht klein ist, klingt 82g wirklich wenig.
      Mit der Lactulose habe ich keine Erfahrungen.
      Wenn Mumm besonders zu Mauserbeginn abnimmt, bekommt er bei mir ein Aminosäurepräparat im Wechsel mit dem Korvimin.
      Und die Sachen, die es wg. Brutigkeit hier sonst nur limitiert gibt, in "all you can eat", Hafer und besonders die eiweißreiche Kanariensaat.
      Wichtig ist, dass der Vogel nicht nur verhältnismäßig fettarm ernährt wird, sondern trotzdem noch ausreichend Eiweiß bekommt.

      Ich hoffe, ich schaffe es, nochmal wo anders zu schauen, was ich da noch zu dem Thema finde.
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    • Neu

      Puh, das ist ja alles eine echte Jonglage.........

      Ich fang mal mit der Ernährung an

      Sie darf nicht fett fressen, weil ein zu hoher Blutfettgehalt auch bei Untergewicht die Leber belastet
      (Fettfrei darf es aber auch nicht sein, weil ohne Fett die gerade für sie wichtigen Vitamine A und K nicht aufgenommen werden.)
      Sie darf nicht stark abnehmen, durch ein "Fettmobilisationssndrom kannes sehr schnell sehr heikel werden.

      Sie hat zusätzlich das Problem mit dem Würgen durch Engstellen durch die vergrößerte Leber - Hier muss man eigentlich nach ähnlich weicher Kost schauen wie bei Mega- oder Bornapatienten.

      Gibt es bestimmte Sachen, bei denen sie eher würgt (Hirse?) oder weniger (Nudeln, Kartoffeln, Reis?)
      Pellets wären da eine prima Sache, wenn sie genommen werden, weil sie von der Zusammensetzun g weniger einseitig sind.

      Aber auch bei Nudeln, Kartoffeln , Reis, die ja alle sehr kohlehydratlastig und fettarm sind, sehe ich, solange sies nicht auswürgt, mehr Positives (der Gewichtsabnahme entgegensteuern) als Negatives (eine gewisse Einseitigkeit.)
      Hattest Du schonmal versucht, ob sie Papageienkochfutter annimmt? Dann könnte man die eine oder andere Nudel auch mal mit einer gekochten Erbse , Mung-oder Adzukibohne ergänzen.

      Mit der Laktulose ist es zwiespältig. Auf welchem Wege sie direkt leberentlastend wirkt, (wie es in den Fachbüchern steht)) den Mechanismus weiß ich nicht. Sie soll wohl zusätzlich neurologischen Folgeschäden entgegenwirken - und, das finde ich überall, appetitanregend wirken.

      Letzteres wäre bei Momo ja eine durchaus erwünschte Wirkung, vorausgesetzt, es wird durch die abführende Wirkung nicht zunichte gemacht - da musst Du schauen, wie ihr Kot ist, das scheint von Vogel zu Vogel verschieden zu sein.

      Wäre noch echte Übelkeit dabei, könntest Du ihr zusätzlich noch Ingwertee anbieten, der eine Wirkung gegen Übelkeit hat und auch sonst einige positive gesundheitliche Aspekte aufweist.

      Jetzt zu den Ergänzungsmitteln in Sachen Leber

      An Aminosäurepräparaten gibt es einiges.
      Im Alltagsgebrauch nehme ich Avi-chol (das ich aber noch gesondert erwähne). Das hat aber nur größere Mengen einer der zwei wichtigsten Aminosäuren.

      Siggi nimmt glaube ich BT-Amin. Was von den Präparaten Aminin, Alamin und Volamin gerade erhältlich ist (Aminin gibt es glaube ich nicht mehr), überblicke ich gerade nicht.

      Ich hatte eine aminosäurereiche Trinkwasserergänzung von Nekton versucht, und sowohl Mumm als auch ich fanden es widerlich. Prime, das auch reicher an Aminosäuren ist als Korvimin, haben wir wegen des Fruchtaromas gar nicht erst probiert. Wir sind dann in kritischeren Zeiten zum Panta 20 übergegangen, das sich aufs Futter aufsprühen lässt.

      Das Schwierige ist, dass Du die verschiedenen Sachen nicht einfach baukastenmäßig zusammenstellen kannst.

      Wichtig ausser Aminosäuren sind auch Cholin zum Fetttransport, (Dafür ist das schon gennnte Avi-chol bewährt - und auch die am Anfang des Themas erwähnten Weizenkeime), B-Vitamine, Biotin und Vitamin C.
      Und diese Sachen sowie die oben genannten Vitamine A und K sind in vielen Präparaten in unterschiedlichen Verhältnissen schon drin.

      Du kannst das meist also nicht zusammen geben, sondern das, was sie akzeptiert, dann im Wechsel (bei mir aus Korvimin, Avi-Chol und Panta20)

      Es gibt ausser Löwenzahn und Mariendistelextrakt wohl noch einiges an leberunterstützenden Pflanzen, was ich so klar nicht bewerten kann.
      Ich setze Dir da mal einen Link in ein andres Forum, wo sie versucht haben, alles, was leberunterstützend sein kann, zu sammeln:
      nymphensittich-forum.net/forum…8137-leberunterstuetzung/

      Was ich interessant fand, war, als ich dort von meiner Kombi für Mumm berichtet habe, inklusive der Weizenkeime (cholinreich), dass eine berichtet hat, sie hätte da früher Kekse für ihre draus gebacken. Die seien so der Renner gewesen, dass sie es mittlerweile aus Gewichtsgründen nicht mehr macht.

      Wenn das was wäre, wovon Vogel gut und gesund und leberfreundlich zunimmt - und wenn sie davon nicht würgen müsste, was wir nicht wissen, könnte das vielleicht auch noch was für Momo sein.

      Am besten, Du berichtest mal, oder beobachtest noch genauer, ob es bestimmte Sachen gibt, die sie eher rauswürgt, und welche , die sie eher drinbehält.

      Sind es die harten Sache wie Hirse, die sie auswürgt? Oder ist es auch von der Korngröße abhängig? Es gibt ja auch sehr feinkörnige Hirsen wie Mohairhirse, Teff und Fonio.

      Ich versuche, nochmal zusammenzufassen, welche Stoffe die Leber braucht:
      Biotin, Cholin und Aminosäuren/ in der Hauptsache Methionin. (Diese Kombination hast Du in Avi-Chol, das man ins Trinkwasser geben kann, die Akzeptanz ist hier gut)
      Leberschäden können auch durch einen Mangel hieran entstehen - nicht nur durch ein zuviel an Fett.

      Und die Vitamine A, B, C, K.
      (D brauchst du natürlich auch, wenn die Vögel keine Möglichkeit haben , es via UV-Strahlung ausreichend selbst zu synthetisieren, aber das ist jetzt kein bestimmtes Lebervitamin und zumeist in dem, was Vitamine enthält, auch mit drin)
      Hier hast Du im Prinzip alles im Korvimin drin, auch das Biotin, das Cholin und die Aminosäuren Carnitin und Methionin - die Kombi selber ist also eigentlich prima, allerdings scheint da bei Leberkranken einiges nicht den notwendigen Umfang zu erreichen.

      Vitamin C ist bei beidem nicht drin,(eigentlich können Vögel es anders wir selbst synthetisieren, aber "bei Leber" soll es ergänzt werden) aber da kann man leicht eine Prise noch mit ins Trinkwasser tun - reines Vitamin-C-pulver bekommt man ja in jeder Apotheke - und je nachdem was man füttert an Frischkost (bzw. was davon genommen wird, ists auch da mit drin.)
      (Muss ich mich selber auch mal wieder dran erinnern - es steht auf dem Tisch, aber ich habs länger schon nicht gegeben)

      Wenn hier der Wechsel aus beidem nicht ausreichte, habe ich dann immer nochmal zwischendurch zum Panta 20 gegriffen.
      Da sind die Vitamine A und B drin (D auch, wie beim Korvimin), Biotin, und 4 verschiedene Aminosäuren. Dafür kein Cholin, kein Vitamin K, (und auch hier kein Vitamin C)

      Ich weiß nicht, ob andre da auch so viel hin - und herprobieren, was nimmt der Vogel überhaupt an, und in welcher Phase braucht er was dringender. Der Aminosäurebedearf ist hier - und das ist auch logisch - während der Mauser höher als sonst, sodass ich dann das Korvimin durchs Panta 20 teilweise ersetze.

      Deshalb zumindest bei mir der Wechsel zwischen diesen drei Sachen. Ob es was gibt, wo ALLES optimal drin ist, und ob das auch jeder Vogel annimmt, da bin ich momentan überfragt.

      Und dann habe ich hier noch stehen, aber nie angeboten: Bierhefe-Pulver. Finde, es schmeckt scheußlich. Aber es enthält in großem Umfang Aminosäuren, B-Vitamine und Cholin.......
      (nur- wie in den Vogel hineinbekommen? Ich werds Mumm und Momo morgen mal versuchsweise mit in den Napf tun. )

      Achtung: Dies ist keine allgemeingültige Therapie. Es soll nur aufweisen, wodurch ein leberkranker Vogel Untersützung bekommen kann.
      Auch wenn dies alles frei verkäufliche Supplemente sind, gibt es Situation, wo sie schaden können.
      Hat ein Vogel weitere Organschäden, kann es passieren, dass bestimmte Sachen hiervon nicht oder nur eingeschränkt gegeben werden dürfen.
      Präsent ist mir das grad nur bei Nierenerkrankungen, da darf man nicht /nicht in dem Umfang mit Aminosäurepräparaten supplementieren.
      Welche weiteren organischen Einschränkungen auch zu Einschränkunge dieser Ergänzungsmittel führen, das kann wohl nur ein vkTA sagen.
      Bei bestehenden Herzerkrankungen, die womöglich eine Blutverdünnung erfordern , könnte das die Blutgerinnung fördernde Vitamin K einen Gegenspieler darstellen.
      Bei Diabetes oder auch bei Pilzerkrankungen wäre vermehrt auf Zuckerzusätze wie z.B. beim Avi-Chol zu achten, .......etc.

      Wäre interessant, wenn Siggi mal erzählt, wie sie das mit dem BT-Amin handhabt.........
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    • Neu

      Ok
      Also direkt Leberpatienten hab ich ja nicht mehr sondern eher Herz- und Arthrosepatienten. Ist abgeklärt ob es sich um eine Fettleber oder um eine entzündliche Erkrankung handelt.? Grundsätzlich sollte ein Vogelkundiger TA nach der Diagnose eine auf den Vogel abgestimmte Medikation einleiten. Ich kann Dir hier nur erzählen was Püppi und Mali bekommen haben. Krümel hatte trotzt ihre Gewichtes kein kranke Leber. Deswegen das folgende kursiv. Püppi bekam auch eine andere Medikation als Mali da sie sich den Leberschaden durch die Antibiose zugezogen hatte.

      Akut bei Lebererkrankungen Phyto-Nephro anstelle von Phytorhenal) 1 ml /100 ml . Lactulose 1,5 ml /100ml, ADEC 1-2 Tropfen, über zwei Wochen täglich danach 2-3 mal pro Woche, Bt-Amin als Kur 1 ml/50 ml für 6 Wochenund Vit 12 Injekt. 0,5 ml /100ml
      Vit B12 ist Verschreibungspflichtig, Adec bekommt man zwar aber nur in größeren Mengen, manche TÄ setzen es auch nicht ein. Manche geben auch noch Vit K. Hier besteht keine Einigkeit.


      Ich handhabe es im Moment so da ich keine akuten Leberpatienten habe:

      40 g Korvimin gemischt mit 8 gemörserten Tabletten Biotin (gibt es in der Apotheke zu 5mg/Tbl.) und 4 Kapseln Sylimarin AT vermischt eine Prise übers Futter bzw 1g/100g Futter in der Mauser 2g.
      Bt-Amin bekommen sie 2 mal die Woche und Avi-Chol auch. Bei Bedarf auch eine einmalige Gabe Von Vit B12.


      Durch meine Herzkranken bin ich auch auf Walnüsse gestoßen. Seitdem bekommen sie eine viertel Walnuss jeden Abend aufgeteilt auf acht Vögel als Leckerchen, Mali mag sie nicht

      Beim NDR wurden letztens Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne, Macadamia, Pinienkerne, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne; Sesam-, Chia-, Lein- und Flohsamen zur Ernährung bei Fettleber empfohlen. Inwieweit das auf den Vogel übertragen werden kann weiß ich nicht. Hierbei muss aber streng darauf geachtet werden das die Nüsse Schimmelfrei sind. Ich kaufe deshalb schon geschälte Walnüsse, Haselnüsse mögen sie nicht, Macadamia und Cashew wird auch eher verschmäht.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
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