Volierenzimmer/ Arbeitszimmer

    • Volierenzimmer/ Arbeitszimmer

      • Hallo ich bin neu hier und hätte eine ganz wichtige Frage aufm Herzen. Ich würde mir gerne ein Pärchen Nymphensittiche zulegen und zwar in meinem Arbeitszimmer ich wollte mir eine Trennwand rein bauen wo durch die Vögel, dann den ganzen Tag in dem Zimmer sich ohne Gefahr frei bewegen können, aber sie hätten dann nur eine Fläche von 2,5x2,5x2,5 m zur Verfügung. Wäre dieser Platz dann ausreichend für das Pärchen?
    • Du meinst damit, dass sie die ganze Zeit auf diesem Raum verbringen, oder dass sie dann, wenn sie beaufsichtigt sind, dann ohne Trennwand im ganzen Raum fliegen können?

      Für den zweiten Fall wäre es absolut ideal, denn eine so große Grundfläche ausserhalb des Freiflugs haben wenige, meist halt die, die nicht in einer Voli, sondern einem Vogelzimmer leben.

      Im ersten Fall, dass das der Raum ist, auf/in dem sie ihr ganzes Leben verbringen, ist es sicher nicht ganz unglaublich viel.
      Den gesetzlichen Mindestmaßen entspricht es. Die verlangen nur 1x 2 Meter.
      Und es gibt sicher einige Vogelzimmer, die nicht größer sind - dafür sind sie im Gegenzug zu keinem Zeitpunkt auf engerem Raum eingesperrt.

      Ich denke zwar bei meinen, dass sie damit leben können, dass ihre Unterkünfte (wegen Unverträglichkeiten im Plural) nicht ganz den gewünschten Maßen entsprechen, weil sie eben lange Zeit des Tages Freiflug im 20 qm -Zimmer haben (und ich schon bedaure, dass es nicht noch mehr ist, weil sie diesen Raum auch voll ausnutzen zum Fliegen). Aber wenn ich mal krank werden sollte, und wer anders sie versorgen muss, werden sie gar nicht fliegen können.

      Das ist dann der enorme Vorteil Deiner Unterbringung, dass das, was befliegbar ist, dann auch ständig zur Verfügung steht. Ich finde es nicht arg viel zum Fliegen, aber ich kann es auch nicht verurteilen. (Sollten sie zeitweise noch zusätzlichen Flugraum haben, wär das natürlich noch besser)
      Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: und Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo auch immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, und immer und ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in entsetzlicher Sorge um den entflogenen Minim im Überlebenskampf ;(
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      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry
    • Die Raum Maße betragen 4x2,5x2,5, da in dem Raum mein Rechner steht und ein Kabel wirst herrscht würde ich sie ungern in die letzten 1,5m des Raumes lassen, aber dafür wenn sie handzahm sind in die restlichen 100qm der Wohnung, wenn ich Zuhause bin. Da wir noch ein Kleinkind haben und einen Hund. Als Schlafplatz hätten sie einen Käfig, der die Maße 1,2x0,8x1,6m.
    • Der eine Meter macht es auch nicht mehr fett, wenn sie sich dann eine bestimmte Zeit des Tages auf 100 qm austoben dürfen.
      Bei vielen Leuten kommen sie ja erst aus den viel kleineren Volis raus, wenn sie eben von der Arbeit kommen.
      So klingt das komplett o.k. für mich , besser als sehr sehr viele Haltungen

      Ob sie zwingend handzahm fürs Fliegen im größeren Raum sein müssen solltest Du aber noch überlegen.
      Sie finden den Weg zum Futter nachhause auch ohne Hand, meine Motte klettert dafür aufs Stöckchen, Maya fliegt einfach so hin.
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    • Brauchst du überhaupt einen Käfig wenn sie eh ihr eigenes kleines Reich haben?
      Ich empfinde unseren oft als störend und zu viel Platz einnehmend. Da bei 10 Vögeln aber immer wer krank ist brauchen wir ihn da regelmäßig. Einzige Grund sonst hätte ich ihn schon verbannt.
      gepiepte Grüße von Lore und Hein sowie Adam und Eva! Und den Wellis Käthe, Tayfun, Winni, Michel, Irma und Justus!
    • bei den 100 qm kann es allerdings ziemlich viele Probleme geben!!! es ist eigentlich unmöglich zwei Nymphensittiche ununterbrochen zu beobachten (dazu noch mit Kind und Hund!). Sie können nicht nur etwas unverdauliches oder giftiges anknabbern, sie können auch von einer Tür eingeklemmt werden, sie können hinter einen Schrank rutschen, es kann ein Fenster geöffnet werden (der Alltag ist nicht immer komplett übersichtlich), sie dürften nicht in die Küche (es gibt schädliche Dämpfe von beschichteten Pfannen, die Rückseite vom Kühlschrank ist gefährlich und heiße Herdplatten…). Zudem ist es in der Rarität dann so, dass sie überall hinkacken (zB sehr gerne auf die Mäntel und Jacken an der Garderobe auf Bücher, Bilderrahmen, Kissen und vieles mehr!!!) Da überlegt man sich es schnell wieder anders mit den 100 qm
    • FräuleinG schrieb:

      das sind die vorgeschriebenen Maße der Voliere und es steht ausdrücklich dabei "bei ausreichend Freiflug"!
      Woher hast Du das? Ist das in Österreich anders ?
      Für Deutschland ist das meines Wissens das Mindestmaß für Aussenvolieren - ohne zusätzlichen Freiflug. =O Dass das extrem wenig ist , ist keine Frage.

      Für den Innenbereich und bei viel zusätzlichem Freiflug empfehlen die Tierärzte für Tierschutz eine Mindestvolierengröße von 1,50 Länge , ich glaub, die Breite war 60 . Das ist aber eine Richtlinie und keine Vorschrift. Sie distanzieren sich ja zum Beispiel auch von (gewollten) Handaufzuchten, die in Deutschland leider nicht verboten sind (in Österreich sind sie es, oder bringe ich das mit der Einzelhaltung durcheinander?)


      Harzgama schrieb:

      Dass keine Bleibeschichtung haben darf ist mir bewusst, aber bei verzinkten Sachen bin ich mir nicht sicher.
      Von Bleibeschichtungen bei Volierengittern wüßte ich auch nichts.
      Zink, galvanisiert oder feuerverzinkt ist leider der Standard - und giftig.
      Ungiftig ist Edelstahldraht.

      Mit Verzinkungen musst Du auch bei Schrauben, Unterlegscheiben, Spielzeugaufhängungen etc. aufpassen, alles wo sie regelmäßig mit Schnabel und Zunge drangehen, kann auch bei diesen Dingen zu zumeist chronischen Zinkvergiftungen führen. Die den chronischen Bleivergiftungen ähneln.
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    • karine schrieb:

      FräuleinG schrieb:

      das sind die vorgeschriebenen Maße der Voliere und es steht ausdrücklich dabei "bei ausreichend Freiflug"!
      Woher hast Du das? Ist das in Österreich anders ?

      ich habe es aus dem Nymphensittich-Wegweiser :rolleyes: in Österreich ist es auch so. Aber wo es jetzt in den Satzungen genau steht… kann ich Dir auch nicht sagen, denn die Richtlinien, auf die sich der Wegweiser beruft, die sind mit einem Link versehen, der da eben gerade nicht funktioniert :(
    • FräuleinG schrieb:

      bei den 100 qm kann es allerdings ziemlich viele Probleme geben!!! es ist eigentlich unmöglich zwei Nymphensittiche ununterbrochen zu beobachten (dazu noch mit Kind und Hund!). Sie können nicht nur etwas unverdauliches oder giftiges anknabbern, sie können auch von einer Tür eingeklemmt werden, sie können hinter einen Schrank rutschen, es kann ein Fenster geöffnet werden (der Alltag ist nicht immer komplett übersichtlich), sie dürften nicht in die Küche (es gibt schädliche Dämpfe von beschichteten Pfannen, die Rückseite vom Kühlschrank ist gefährlich und heiße Herdplatten…). Zudem ist es in der Rarität dann so, dass sie überall hinkacken (zB sehr gerne auf die Mäntel und Jacken an der Garderobe auf Bücher, Bilderrahmen, Kissen und vieles mehr!!!) Da überlegt man sich es schnell wieder anders mit den 100 qm
      Ich bin ja mit Wellensittich groß geworden und da sind sie auch frei in den Wohnungen geflogen dadurch kenne ich die Probleme. Einige der Gefahren ist alleine wegen meiner Tochter vorgesorgt, z.B. Küchentür ist immer geschlossen damit meine Tochter nicht rein kommt an anderen Türen sind Stopper damit sie nicht ganz zugehen oder maximal so aufgehen dass dahinter keiner eingeklemmt wird.
    • Ich denke, das nach wie vor gültige für Deutschland ist dieses hier: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Tier/Tierschutz/GutachtenLeitlinien/HaltungPapageien.pdf?__blob=publicationFile , das Problem ist, dass der Nymph da gar nicht erwähnt wird. (es wird Gründe haben, dass es für Wellis und Nymphen als Sonderform der als domestiziert geltenden Psittaziden keine gesetzlich festgelegten Größen gibt. Der Großteil der Züchter könnte dichtmachen, wenn diese Werte explizit auch für sie gelten würden) Aber für die dort genannten Sittiche über 25 cm gilt 1x2 m, ohne zusätzlichen Freiflug. (Das ist auch der eine Link aus dem Wegweiser)


      Dies ist auch im Gutachten der Tierärzte für Tierschutz,( die haben keine rechtliche Gültigkeit, sondern Empfehlungscharakter) dann auch für den Nymph so festgehalten:
      http://www.tierschutz-tvt.de/index.php?id=50#c270 , herunterscrollen zu 170, Nymphensittich, und öffnen, es lässt sich nicht direkter verlinken. (Das ist das andre, worauf der Wegweiser sich bezieht)


      Mit zusätzlichemFreiflug wird für bis zu 3 Paare eine Mindest- Grundfläche von 200 x 60cm empfohlen, bei mindestens 150cm Höhe.


      Ohne zusätzlichen Freiflug wird für ebenfalls bis zu 3 Paare ein freier Flugraum von mindestens 2,5 Kubikmeter gefordert, die Volierengrundfläche soll dabei mindestens 2 qm Grundfläche betragen.


      Und dies sind immer noch Empfehlungen - rechtlich bindend sind sie nicht zwingend.
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    • Harzgama schrieb:


      Ich bin ja mit Wellensittich groß geworden und da sind sie auch frei in den Wohnungen geflogen dadurch kenne ich die Probleme.
      das ist natürlich super. Ich möchte trotzdem anmerken, dass im Prinzip jeder Bereich, der von den Vögeln genutzt wird auch vogelsicher sein sollte und auch darauf hinweisen, dass Nymphensittiche in der Regel etwas schreckhafter sind als Wellensittiche (Panikflug / Fenster) und dafür bekannt sind, dass sie extrem schnell beschleunigen (und darin liegt die Gefahr).
    • Da hast Du recht, zudem ist es sehr charakterabhängig, ob Nymphen zum Beispiel Fensterscheiben mit vergleichsweise wenig Schutz (nach zwingender Zuhängzeit zum dran gewöhnen) als Grenze wahrnehmen oder nicht.

      Ausserdem ist die Nagefreudigkeit und Schnabelkraft von Nymphen der von Wellis - denke ich mal - um einiges überlegen. (Ich hatte noch keine Wellis, aber was die Nymphen hier schon alles zerlegt haben................) Auch das kann nicht nur mitunter anstrengend sein, sondern auch gefährlich für die Nymphen.
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    • Das mit Nymphen ist so. Also Adam und Eva voll lieb. Aber die anderen zwei zerstören mehr als die Wellis in 20 Jahren. Jedoch sind hier die Wellis scheuer wegen erschrecken usw. Da sind die Nymphen Hardcore. Anders als man es oft liest. Und schüchturn oder sich von Wellis unterbuttern lassen ist hier auch nicht. Eher sind sie überall um alles zu zerstören inklusive Sessel. Da hätte ich grad bei Lore in der Wohnung keine Ruhe. Bei Eva im Gegensatz kein Problem. Viel halt echt typabhängig.
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    • Hallöchen,
      Wellis stehen im zerstören den Nymphen nichts nach, die kriegen auch alles klein! meine Nymphen sind in der Brutphase zerstörerischer. Haben Sie ein passendes Eck als n3estmöglichkeit gefunden wird es entsprechend "angepasst".
      ich hatte auch eine Zeit lang das Büro im vogelzimmer, ging sehr lang gut. Einer hat dann angefangen mal das regal mit den Ordnern zu untersuchrn, dann war kein halten mehr und alles wurde von den vögeln beschlagnahmt. der Staub ist aber das größere Problem. meine zahmen vögel flogen mich am lappi an und schleppten sand mit in die tastatur. deshalb auch meine tollen Schreibfehler bei der Groß- und Kleinschreibung, funkt nicht mehr so dolle.
      man muss halt mit Einschränkungen leben.
    • Pips schrieb:

      Wellis stehen im zerstören den Nymphen nichts nach, die kriegen auch alles klein!
      Echt?
      Gemeinschaftliches Paperbackbüchleinzerfetzen kann ich mir auch bei den vorstellen.

      Aber an Waffengleichheit hätte ich angesichts der doch unterschiedlichen Schnabelgröße nicht gedacht........
      Ich meine, Kabelschacht knacken, um ans begehrte Kabel zu kommen , das dann gemeinerweise darin versteckt wurde, dass hat hier schon nur der mit dem fittesten Schnabel gemacht.....(leider ist nur der Täter, nicht die Tat fotografisch dokumentiert...)

      Und Wellis hauen nach dem Abziehen der lästigen Tapete auch noch zentimetertiefe Löcher in die Wand?

      Alle Achtung!
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