Wir sind neu hier

    • Wir sind neu hier

      Hallo, am Montag sind bei mir 2 drei Monate alte Nymphensittiche eingezogen. Ella und Ole. Sie haben bis jetzt die Zimmervoliere erkundet und werden innerhalb der Voliere auch langsam entspannter. Ich habe mit anderen Sittichen Erfahrung, die ich in Außenvolieren halte. Nun habe ich im Forum gelesen, dass Ihr sie jeden Tag füttert, also immer Löffelweise. In meinen Außenvolieren habe ich Futterspender, die haben also immer Kornerfutter und alles andere bekommen sie täglich frisch. Ist es also bei den Nymphensittichen sinnvoller, ihnen täglich ein kleine Menge Futter zu geben, weil sie ansonsten zu moppelig werden?
    • Das ist wohl von Schwarm zu Schwarm unterschiedlich. Aber die Nymphen sind da wohl sehr anfällig. Es kommt häufig zu Leberproblemen bei Nymphies wegen Übergewicht. Ich habe leider auch einige "Freßsäcke" hier und muss deshalb das Futter abwiegen. Und einmal die Woche werden die Nymphen gewogen um zu gucken ob man wieder mehr geben kann oder gar verringern muss.
      Ich würde an deiner Stelle erstmal gucken ob deine Nymphies vernüftig futtern. Gibt es ja auch. Christiane = Fräulein G hat ja auch kein Problem mit ihren Nymphen. Also einfach regelmäßig wiegen und wenn das Gewicht trotz "unbegrenztem" Futterangebot gleich bleibt brauchst du das Futterangebot ja nicht einschränken.
      Meine Nymphies wiege ich immer am Wochenende. Da gibt es Keimfutter und der Teller wird auf die Waage gestellt. Die Standard-Nymphen können zwar von der Seite naschen, aber die kleineren müssen sich auf die Waage setzen. Und mancher Standard-Nymph setzt sich auch aus reiner Gier auf den Teller. Da hat man mehr Auswahl und kann die Konkurenz besser weg scheuchen.
      1. Lieben dank für deine schnelle Antwort. Das mit dem wiegen klappt noch nicht. Sie sind noch sehr scheu. Wir sitzen oft vor der Voliere und reden mit ihnen, damit sie sich an uns gewöhnen und halten auch ab und zu einen Hirsekolben in die Voliere, aber auf die Hand kommen sie noch lange nicht. Noch weichen sie dem Hirsekolben sogar aus, wenn er näher als 20 cm kommt, aber wir müssen halt gefüllt haben. Wann können wir sie denn das erste mal zum Freiflug rauslassen? Müssen sie dazu auf die Hand kommen?
    • Hallo und herzlich willkommen :wink:
      wenn außerhalb der Voliere genug Landeplätze (Sitzäste, Kletterbaum, Futterterrasse oder ähnliches... aber alles schön hoch) und die Fenster, Kabel und Lampen alle gesichert sind (und auch die Ritzen hinter den Schränken und Regalen gestopft sind), dann würde ich sie schon fliegen lassen. Natürlich braucht ihr einen freien Tag, damit ihr sie beobachten könnt (damit auch wirklich nichts passiert... denn manchmal müssen einen die Vögel selbst erst auf eine Schwachstelle in Punkto Sicherheit aufmerksam machen).

      Füttern: Ich füttere auch noch aus einem anderen Grund täglich: es ist gegen die Langeweile, denn das frisch servierte Futter enthält noch alle Lieblingssaaten und wird deshalb immer schon erwartet. Auch kann man die Futterung nutzen, um die Tiere zurück in die Voliere zu locken. Bei mir gibt es täglich zwischen 17:00 und 18:00 Uhr frisch gefüllte Näpfe und das wissen sie alle. Meist sitzen sie schon in der Voliere und warten ;)
    • Nicht jeder Vogel kommt auf die Hand - Freiflug sollen sie trotzdem haben dürfen.
      Meine Motte und Maya hätten sonst seit 2 Jahren noch nie Freiflug gehabt.

      Die Punkte, die Fräulein G. genannt hat, vorher durchzuchecken, ist wichtig, das Entfernen giftiger Zimmerpflanzen (im Zweifel aller) gehört noch dazu, das Checken, ob ein Bleiband unten in der Gardine ist (und wenn ja , schnellstes Entfernen), Spiegel müssen wie Fenster gesichert werden.............

      Und eventuell sogar einzukalkulieren, dass sie eine Nacht ausserhalb der Voliere verbringen.
      Wobei man auch da im Vorhinein schauen kann , wie man ihnen hilft, zurückzufinden, denn der Weg zurück ist meist das größte Problem, wenn sie nach dem ersten Freiflug nicht "heimgehen" - sie haben Probleme mit dem "wie?":

      Steht, je nach Größe, die Voli hoch genug, dass sie sich zurücktrauen? Ist sie von vorher angebrachten Landestangen im Raum gut errreichbar? Gibt es eine Anflugklappe ? falls die Volie nicht über ein quadratisches Gittergeflecht oder eine Querverdrahtung verfügt, also , dass sie dadran zur Tür oder Klappe klettern können, können zusätzliche Kletterhilfen angebracht werden, ebenso hinunter vom Voliedach zur Tür oder Klappe.

      Meine Mädels Motte und Maya nehmen mir nur an bestimmten Orten Futter aus der Hand (Motte ist mutig genug, dazu auf meinem Knie zu landen) , auf die Hand kommen sie nicht.

      Motte ist von Anfang an zum Nachhausebringen auf ein ihr vorgehaltenes "Stöckchentaxi"geklettert (oft geht sie aber auch ohne das rein), Maya auch das nicht.

      Dafür schaut sie, wenn Motte drin ist und schon ans Futter geht, zumindest meist, dass sie schnell hinterherkommt.
      Oder vielleicht sogar mal vor ihr da ist.


      Versetzt Euch in Gedanken in die Vögel: wenn sie losfliegen, auf welchem hohen und sicheren Ort werden sie landen.?(bei manchen sind es auch Schränke oder Gardinenstangen) Wie kommen sie von dort gut zu einem attraktiven Ort wie Kletterbaum o.Ä., wie von dort zurück in die Voli?

      Je einfacher und nachvollziehbarer die Wege sind, umso besser wird das alles auch klappen.
      Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: und Maya :flug: und ihre Federlose
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      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Antoine de Saint-Exupéry
    • Hallo und lieben Dank für eure schnellen Antworten, haben alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen und auch einen Spielplatz haben sie auf der Voliere. Landeplätze haben sie auch jede menge im Zimmer. Haben nun seit über 3 Stunden die Voliere auf, aber scheinbar haben beide keine Lust.
      Habe es aber nun geschafft, dass unser Weibchen (heißt nun Bine und nicht mehr Ella) an einem Hirsekolben knabbert, den ich in der Hand halte und habe dabei etwas Ihre Haube kraulen dürfen, jippi :huhu: Mal sehen, ob sie heute noch raus kommen, wenn nicht, versuchen wir es morgen wieder. Lieben Dank Euch
      Bilder
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    • Süß, die Beiden! Da sie noch so jung sind, muss sich wahrscheinlich noch herausstellen, ob es wirklich Hahn und Henne sind. Oder hast Du mit DNA-Test geholt/gekauft?

      Dein Ole hat auf dem Foto noch gelbe Perlchen auf den Flügeln. Eventuell verliert er sie und dann ist er sicherlich ein Hahn. Allerdings ist es mit 3 Monaten auch noch sehr früh. So frühstens mit 4 Monaten fangen die Hähne an zu singen und üben klopfen usw.

      Übrigens: Ich habe hier ein paar Nymphen, die Hände total "bäh" finden, aber die ich sehr schnell und super darauf trainieren konnte, dass sie auf einen Stock gehen und ich sie damit in die Voliere setzen kann. Das ist eine prima Alternative und so habe ich zwei, die per Hand gehen und drei, die schon auf ihr Stöckchen-Taxi warten. :D
      Grüße von Sylvie & Nymphiebande
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      Loulou :engel: (01.01.2012) & Momo :engel: (15.12.2012) & Nele :engel: (26.04.2014) & Jipsi :engel: (03.12.2015)
    • pekiwolf schrieb:

      Es ist eine Bird Lamp und hängt in der Voliere.
      In der Voliere?
      Hast Du sie und die Kabel vor dem Zugriff der Nymphenschnäbel gesichert?
      (Falls es Deine ersten Nymphen sind, kennst Du vielleicht noch nicht ihre enorme Beißkraft und ihren Willen , an Dinge zu gelangen, an die sie nicht gelangen sollen.............)

      Ist es eine Röhre oder eine Kompaktlampe? Die Erfahrungen mit den Kompaktlampen sind nicht so besonders gut - wenn die Vögel geschlechtsreif werden, können sie leicht zur Brutigkeit anregen.
      Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: und Maya :flug: und ihre Federlose
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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Lampe: danke! Man sieht jetzt nicht so gut, wie die Lampe hängt bzw montiert ist. Es wirkt aber so, als hättet ihr sie mittig an der hinteren Seite angebracht... ich würde sie eher über der Voliere anbringen und auf jeden Fall so, dass ein guter Sitzplatz "ein Platz an der Sonne" ist (Abstand möglichst genau bemessen) und die anderen Plätze (Sitzstangen) so angebracht sind, dass die Tiere ausweichen können.