Traumatisierte Nymphies zähmen

    • Leinwandmesser schrieb:



      Wie wäre es, wenn ich das zwitschern, tschilpen usw. Der Nymphies aus youtube als mp3 Speicher und ihnen vorspiele?
      probier es doch einfach aus. Ich nehme aber an, dass es Aufregung verursacht... er hört dann entweder Rivalen oder er möchte die, die er hört, auch kennenlernen und findet sie aber nicht...

      karine meinte mit der Musik eher etwas, was ihn beruhigt oder ihn für kurze Zeit positiv (oder neutral) ablenkt, wenn er butschie ein wenig in Ruhe lassen soll ^^
    • Hallo Ihr Lieben.
      Ich habe da mal ein paar Fragen.
      1.) Habe gehört, dass Nymphies durch ihren Geruch und den ihres Kotes, Ungeziefer ( Milben usw) anlocken sollen, selbst wenn ich Mo. Und So. Den Käfig komplett schrubbe, und die Tücher regelmäßig wechsle und wasche. Und ab nächster Woche abwaschbare auslegware hinlege und täglich kot entferne und vogelzimmer wische. Stimmt dass? Erst hieß es auch Kakerlaken hab aber nen kammerjäger gefragt und er sagt Nein. Aber milben ja.
      2.) Wie Bezug ich milben vor? Reicht Sauberkeit?
      3.) Die Käfig Schale Putz ich mit essigreiniger geht dass auch mit dem käfiggitter und die sitzstangen?
      4.) Ziehen eure vögel milben und andere Schädlinge an? Habe hier bis jetzt noch nichts darüber gelesen.
    • "Schadinsekten" und Milben?
      In dem Vogelfutter kommt es manchmal zu Lebensmittelmottenbefall.Oder seltener, Korn - oder Reiskäfer.
      Kann einem mit andren Lebensmitteln aber auch passieren. Ich hatte schonmal Lebensmittelmotten im Früchtetee, da hatte ich noch gar keine Vögel.
      Motten sind unangeneh, trotzdem zeigt der Befall andrerseits aber auch etwas Positives an, dass die befallenen Lebens- und Futtermittel nicht mit Insektiziden behandelt sind. Bei befallenen Lebens- oder Futtermitteln bleibt nur, sie wegzuwerfen, sonst breiten sich die Motten weiter aus.

      Und durch den allgegenwärtigen Gefiederstaub können sich Hausstaubmilben noch einmal besser vermehren als so schon.
      Auch in vogelfreien Haushalten findest Du sie. Sie ernähren sich u.a. von unseren Hautschuppen, Gefiederstaub nehmen sie auch.
      Von Bedeutung ist das vor allem für Hausstauballergiker, denn das ist genaugenommen keine Allergie gegen den Staub selbst, sondern gegen Kot und andre Bestandtteile der Hausstaubmilbe.

      Mit dem Vogelkot und dem Geruch von Nymphen (ich find, sie haben wenig Eigengeruch, ganz anders als viele andre Haustiere) hat das aber nichts zu tun.

      Alles, womit Du den normalen Staub beseitigst, damit beseitigst Du auch den Gefiederstaub und damit eine übermäßige Vermehrung der Hausstaubmilben.

      Ich benutze gar keine chemischen Mittel dort, wo die Vögel drankommen, nur Wasser. Auch Essigreiniger wird ja noch andre Substanzen als nur Essig enthalten.( Ich vertrag den Geruch nicht)

      Manche tun einen Schuß Essig ins Wasser. Das schadet nicht, mag manches besser anlösen, wirkt aber nicht wirklich desinfizierend oder sowas.

      Extreme Sonderfälle sind, wenn Du mit kontaminierten Ästen rote Vogelmilbe oder nordische Vogelmilbe einschleppen würdest. Das wär für die Vögel ziemlich blöd , weil sie deren Blut saugen. Ist mir in 13 Jahren Nymphenhaltung aber noch nicht passiert.

      Lass Dir keine Panik von wem auch immer einreden.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in entsetzlicher Sorge um den entflogenen Minim im Überlebenskampf ;(
      __________________________

      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • karine schrieb:

      Lass Dir keine Panik von wem auch immer einreden.
      Genau so sehe ich das auch.

      Und was das Reinigen der Voliere betrifft, nutze ich z.B. seit Jahren warmes Wasser mit einigen Tropfen reinem Zitronensaft. Klappt wunderbar.
      Chemische Keulen sind zumindest auch aus meiner Sicht völlig übertrieben. Der Vogel-Kot selbst zieht kein "Ungeziefer“ an.
      :tauben: LG Eddi
    • Milben und Staubläuse genau wie Blattläuse kommen von draußen, auch die für Vögel schädlichen Federmilben oder Grabmilben.

      Ich hatte hier schon Futtermotten, Kornkäfer und Mehlkäfer seitdem friere ich jedes Futter für 72 Stunden ein, entweder die verschweißten Beutel oder ich packe das noch verschlossenen Futter in die Gefrierbeutel mit Reißverschluss.

      Korn- und Mehlkäfer sind besonders gemein da sie in den Körnern wachsen, man sieht nichts auch keine Maden, erst die fertigen Käfer. Da sie nicht oder kaum fliegen können reicht es das Futter zu entsorgen.
      Ich würde das Futter auch immer in geschlossenen Behältern aufbewahren. Das hat mir zB geholfen als ich Mehlkäfer im Wildvogelfutter hatte. So brauchte ich nur den Inhalt einer Box zu entsorgen. Aber dadurch das ich das Futter in der Wohnung abfüllte liefen mir diese Gesellen über den Weg. Die ersten hab ich noch raus gebracht bis mir nach dem fünften oder sechsten dämmerte das sie aus dem Futter kamen. Das Futter haben die Wildvögel übrigens nicht mehr akzeptiert.


      Ich dachte das ist ja behandelt und habe es nicht die 72 Stunden eingefroren da meine Kapazitäten nicht reichten. Jetzt habe ich extra einen zusätzlichen Gefrierschrank.

      Da ich etwas empfindlich auf die Eiweiße im Vogelkot und Federstaub reagiere reinige ich das Zimmer täglich mit einer Mischung aus dem Tensid Betain und Essig. Das löst den Schmutz recht gut. Wenn es besonders schlimm ist nehm ich F10 SCXD da es auch die Eiweiße zerstört.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein: und seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :wein:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von esth3009 ()

    • Also da meine den ganzen Tag frei im Vogelzimmer sind lege ich abends unter die Schlafäste Küchenpapier das ich morgens entsorge. So ist der Hauptteil weg. Ansonsten wische ich das Vogelzimmer jeden Tag. Bei 10 bzw im Moment 9 Nymphen fällt eine Menge Dreck an. Bei zwei Nymphen habe ich es so wie Du gemacht. Täglich Sand gesiebt und einmal die Woche gründlich.

      Die Einstreu wechsle ich aber auch heute noch einmal die Woche trotz Küchentücher. Da ich eine etwas größere Schlafvoliere habe kann ich sie nur Abwischen und die Einschübe reinigen.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein: und seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :wein:
    • Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege sollten es mindesten 60 Hz sein. Unter 60 HZ nimmt auch das menschliche Auge das Flimmern war bei Vögel sollte es mindesten 100 Hz oder mehr sein, so das das Vogelauge es nicht mehr wahrnimmt.

      LED, Halogen oder Leuchtstoff? Glühbirnen flimmern nicht das der Glühfaden da die Leuchtdichteschwankungen, bedingt durch ungewollte Schwankungen der Netzspannung, abhängig vom Leuchtmittel ist.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein: und seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :wein:
    • Danke fürs Antworten, Siggi.
      Vielleicht hat sich die andre Frage dadurch schon erledigt. Lumen ist eine Einheit für die Stärke des abgegebenen Lichtes, bedeutender ist dann die Einheit Lux für die tatsächliche Lichthelligkeit.
      Wenns um Licht tagsüber geht, kann die für Nymphen gar nicht hoch genug sein.
      Noch die leistungsstärkste Röhre kommt nur zu einem Bruchteil ans Tageslicht draussen ran.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in entsetzlicher Sorge um den entflogenen Minim im Überlebenskampf ;(
      __________________________

      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry
    • Um hier mal weiteren Missverständnissen vorzubeugen, aus jeder gewöhnlichen Steckdose kommen 230 Volt Wechselspannung mit 50 Hz. Letzteres bedeutet, dass die Polarität zwischen Plus und Minus 50-mal in der Sekunde wechselt.

      Um solchen Phänomen für Vögel entgegen zu wirken, erfordert das auch spezielle Technik. Gemeint ist hier ein EVG, also ein elektronisches Vorschaltgerät. Für „normale Leuchtmittel“, wie sie derzeit überall angeboten werden, bleibt das unberührt.

      Ansonsten stimme ich Karin zu, unter „Lumen“ ist die abgegebene Lichtstärke gemeint. Aber was nützen „normale“ Leuchtmittel, die nicht den erforderlichen Effekt bringen? (Mal ganz abgesehen von hohen Stromkosten und unkontrollierter Wärmeabgabe.)
      :tauben: LG Eddi