Legezwang

    • hallo Leute. Heute bitte ich mal wieder um eure Erfahrungen.
      Bibo hat ihr erstes Gelege in diesem Jahr fertig und nun wird wieder fleißig gebrütet. Ich lasse die Eier noch ein paar Tage und lege dann Plastik drunter . In der Hoffnung dass sie nicht gleich wieder von vorne anfangen . Die Tierärztin hat mir damals für Alex Pulsatilla d4 oder Globulinum aufgeschrieben. Kommt wohl ins Trinkwasser und soll auch den anderen Vögeln nicht schaden.
      Habt ihr damit Erfahrungen?
      Ich will das Legen möglichst unterbinden damit es ihr nicht wie Alex ergeht.
      Iche mit Bibo und Monty, Sammy und Kiki ohne Alex und Martin
    • Du besorgst vom Pulsatilla D4 Globuli (keine Tropfen!! die sind mit Alkohol) und gibst 5 Stück davon ins Trinkwasser (alle Näpfe).
      Ich würde es in der Behandlungsphase 3 x täglich neu anmischen (bzw dann 3 x frisches Trinkwasser frisch mit den Globuli anreichern).
      Wenn Du es nur 1x machst oder 2x weil Du arbeitest... ist das auch ok!

      Die anderen Vögel können es problemlos mittrinken (bei ihnen wird es gar nichts bewirken)!

      ACHTUNG: die homöopathischen Mittel reagieren stark auf Metall, deshalb brauchst Du unbedingt einen Trinknapf aus Kunststoff, Glas, Porzellan oder Keramik. Auch beim auflösen der Globuli musst Du unbedingt einen Plastiklöffel benutzen.

      Viel Erfolg und bitte berichte uns!!!

      PS: Du kannst erst das eine ausprobieren und wenn sich nach 3 bis 5 Tagen keine Besserung zeigt,
      dann setzt Du es wieder ab und verabreichst dann das zweite empfohlene Mittel... (ein Globulinum kenne ich aber nicht)

      Wenn Du eine super Apotheke für Homöopathie in der Nähe hast, kannst Du auch ein Komplexmittel aus beiden Substanzen mischen lassen (Globuli).
      Dann ebenso wie beschrieben verfahren und der Vogel reagiert auf das, was ihm hilft! Das macht man, wenn es sehr dringlich ist und man keine Zeit verschwenden kann mit "ausprobieren". Die Mittel einzeln zu geben ist grundsätzlich zu bevorzugen...
    • Ehrlich gesagt bezweifle ich das Du nach so vielen Eiern mit Homöopathie noch was ausrichten kannst. Ein Versuch ist es wert, aber es sollte schon nach ein paar Tagen Besserung eintreten.

      Ich an Deiner Stelle würde schnellsten einen vk Tierarzt aufsuchen und das ganze versuchen mit Hormonen zu stoppen. Je länger sie legt desto schwerer wird es mit Hormonen etwas auszurichten.

      Die Sache bei Dauerlegern ist das meistens durch den erhöhten Hormonspiegel die Leber in Mitleidenschaft gezogen wird und auf Dauer die Gefahr einer Legenot im Raum steht.

      Ich drück die Daumen das sich mit den Globuli etwas bessert.
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein:
    • Ich möchte mich Siggi anschließen. Ich stehe Homöopathie sonst sehr positiv gegenüber, und bei einfachen Dingen wie der Unterstützung des Heilens kleiner Wunden o.ä, habe ich mit meinen Vögeln auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

      Das Dauereierlegen ist aber ein sehr komplexes Problem, bei dem es nicht das EINE richtige Mittel für alle Hennen geben kann, sondern es bräuchte ein sogenanntes Konstitutionsmittel (evt. sogar mehrere), die speziell auf diesen Vogel abgestimmt sind. Pulsatilla ist ein solches Konstitutionsmittel, aber dass es einer andren Henne verschrieben wurde, heißt nicht automatisch, dass es das richtige Mittel für deine sein muss.

      Und selbst dann wäre der Erfolg nicht sicher (ich habe es mit einer Dauereierlegerin durch, der ich damit die Legedarm-Entfernung ersparen wollte. Das ist ein paar Jährchen her, damals gab es bei den in schwereren Fällen wirkenden Dingen nur solche Hormone, die selbst leberschädlich waren, oder das hohe Risiko der OP.Ich habe in der durch diese Hammer-Hormone erwirkten legefreien Zeit und mit Tierheilpraktikerin vergeblich versucht, das passende Mittel für meine zu finden, aber die Henne legte schnell wieder und wurde operiert.Erst nach der Op wirkte gegen weitere Brutigkeiten, die mit kolikartigen Schmerzen beim Eisprung verbunden waren, eine Kombi aus den 3 von der Heilpraktikerin herausgesuchten Mitteln, allerdings in höherer Potenz als der von ihr genannten........so schwierig kann es sein. Die Mittel bei meiner Henne waren ganz andere: Agnus castus, Platinum und Phosphorus und gewirkt haben sie erst in C30. Habe ich eins der 3 weggelassen, gingen die Beschwerden wieder los.)

      Da die mittlerweile auf dem Markt erhältlichen Hormonpräparate heute um vieles verträglicher sind, und das Risiko von Komplikationen mit jedem Ei zunimmt, würde ich Dir raten, in dieser Situation keine Zeit mit Versuchen zu verlieren.

      Wenn Du es dann langfristig mit Homöopathie versuchen willst, hast Du dadurch Zeit gewonnen, im Vorfeld mit einem vogelkundigen Tierheilpraktiker das für deine Henne passende Mittel zu suchen.


      Edit: Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob es sinnvoll ist, Dauereierlegerinnen eine Nistmöglichkeit anzubieten, und die Anzahl der bereits gelegten Eier dort in Plastik oder abgekocht anzubieten. Einerseits kann das das Legen vorübergehend unterbrechen, andrerseits die Hennen für die Zukunft "auf den Geschmack" bringen. Zugeführte Hormone können u.U. in dieser legefreien Zeit besser wirken.Das sollte ohnehin am besten mit einem vogelkundigen Tierarzt abgesprochen werden.
      In Deinem Fall aber auf jeden Fall, denn wenn sie weitere dazulegt(ob weiter von der Stange oder mit Nistplatz), wird das Risiko für sie enorm.

      Wenn nicht schon geschehen, wäre auch die Gabe von Kalzium dringendst angeraten.

      Über all dies sollte schnellstens ein vogelkundiger Tierarzt befinden. Es sind schon zu viele Hennen an den direkten (Legenot, Legedarmvorfälle, Legedarmentzündungen etc.) oder indirekten (Leber-und andere Organschäden, die lebensverkürzend wirken) Folgen der Eierei gestorben.
      Die Chaostruppe: Momo :flug: Mumm :flug: Merlin :flug: Motte :flug: Maya :flug: und ihre Federlose
      Unvergessen: Murmel, Tweety, wo immer Ihr seid - Lucky :engel: 2015?-2016, ewig im Herzen <3 Merline :engel: (2005-2013) <3
      Und in entsetzlicher Sorge um den entflogenen Minim im Überlebenskampf ;(
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      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Saint-Exupéry

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von karine ()

    • Guten Morgen.
      auwaia das sind aber keine guten Aussichten. :|
      dann werde ich wohl doch schnellstmöglich zum TA.

      Ich Danke für eure Antworten und hoffe wir bekommen das wieder hin.
      Habe die letzten Tage Vitamine ins Wasser und Kalk auf das Futter gegeben .....

      Danke
      Grüße auch von Pucky :nymph2: und Charly :nymph4:
    • Das mit den Vitaminen und dem Kalk ist schonmal gut.
      Ich wollte Dich auch nicht in komplette Panik versetzen.

      Die Zahl der bisher gelegten Eier entspricht so grad noch einem - allerdings schon sehr großen - Gelege (Viele begnügen sich mit 4 Eiern) . Aber jetzt muss sie mit dieser Eierwerferei aufhören.

      Denn was über das jetzige hinausgeht, wird dann wirklich mit jedem Ei gefährlicher und deshalb kann ich nur zu dem Gang zum vogelkundigen Tierarzt raten, bevor es Komplikationen gibt.

      Ich drück Euch die Daumen.
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    • Oh, danke für die Rückmeldung, Iche.
      Ich habe mich schon gefragt, wie es bei Dir mit Bibo weiter ging. Schade, dass es für sie nicht das richtige Mittel war. Wie gehst Du mit Bibos weiterer Legerei um? Wie heftig ist sie?

      Chacky, ich würde wohl nicht warten.Dass das Pulsatilla grad bei Deiner Henne das richtige Mittel wäre, wäre ein ziemlicher Zufallstreffer.
      Ich weiß jetzt nicht, in welchen Abständen sie gelegt hat.
      2-Tagesrhythmus oder größere Abstände?
      Selbst wenn sie jetzt mit Legen aufhören würde (was natürlich wunderbar wäre), ich würde sie lieber checken lassen.
      Diese 6 Eier sind halt genau auf der Grenze zwischen noch normales Gelege und zuviel.
      Nur der Doc kann sagen, ob sie das alles (bislang) gut wegggesteckt hat, oder ob es Punkte gibt, an denen sie weitere Hilfe braucht, um das Gelegte auszugleichen. Und, wenn weitere Eier unterwegs sein sollten, entsprechend eingreifen.
      Das alles kann ich aus der Ferne als Nicht-Tierärztin und ohne seine technischen Möglichkeiten nicht.

      Ich habe geschrieben, dass ich dich nicht in Panik versetzen möchte, und das stimmt weiter. Aber ebensowenig kann ich Dir über die Entfernung mit Sicherheit sagen,dass dein Vogel nach 6 Eiern komplett in Ordnung ist. Ich möchte Dir weiter raten, zum Doc mit ihr zu gehen.
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    • na dann drück ich mal weiter die Daumen
      Ich bins auch mal wieder :D

      Liebe Grüße
      Sigrid und ihre 8 Flugsaurier :suess: und zwei Asylsuchenden
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :wein: und seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :wein:
    • Puh, ich drücke die Daumen, dass es dabei bleibt.
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